Hoesch & Partner Versicherungsmakler
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Haftpflicht
D&O-Versicherung

Die Absicherung gegenüber Schadenersatzansprüchen ist heute für das Management unverzichtbar. Wir kennen die Risikosituation vieler Branchen und beraten Führungspersonal – vom StartUp über das KMU bis zum DAX-Konzern. Dabei sind unsere Wordings anwaltlich geprüft!

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Was uns auszeichnet

Expertise

High-Level Consulting durch festangestellte Experten mit Branchen-Know-how

Branchenspezifisch

Anwaltlich geprüfte D&O-Versicherungskonzepte für viele Branchen

Bedarfsgerecht

Auf die Organe zugeschnittene Deckungskonzepten richten sich unmittelbar an die Entscheider

Ganzheitlich & Persönlich

Maßgeschneiderte Beratung nach Ihren Bedürfnissen

Service Excellence

Inhouse-Schadenservice und professionelle kundenorientierte Bearbeitung

One face to Customer

Ein dedizierter Ansprechpartner für optimale Betreuung

Transparenz

Individueller und transparenter Research Prozess unter Nennung der

Know-How

Über 34 Jahre Erfahrung und exzellente Beziehungen zu allen relevanten Playern

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Branchenspezifische D&O-Versicherung vom Experten
Branchenspezifische D&O-Versicherung vom Experten

Dank unseres über Jahre entwickelten D&O-Konzepts und der Zusammenarbeit mit spezialisierten Rechtsanwälten, profitieren Sie von einer maßgeschneiderten Platzierung Ihrer D&O-Versicherungspolice. Die neutrale Prüfung und Gestaltung der D&O-Versicherung sowie eine rechtsverbindliche Auskunft zur Haftung und Deckung kann in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern gewährleistet werden. Unser Konzept filtert unberechtigte Ansprüche bereits im Vorfeld. Branchenspezifische Besonderheiten sind von Beginn an Gegenstand unserer Risikoerfassung und finden konzeptionell Berücksichtigung.
Unsere Experten beraten Sie umfassend:

  • Analyse und objektive Bewertung der Risikosituation mit Branchen-Know-how
  • Analyse auf Basis der Situation und im Austausch mit dem haftenden Organ
  • Unabhängige Analyse bestehender Deckungen (Werthaltigkeit)
  • Anwaltlich geprüfte Wordings
  • Konzentriert auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Organe
  • Prüfung der Verschaffensklausel auf Wunsch

„Vom Vorstand eines Großkonzerns bis hin zum Leiter des Sportvereins: Wer auf der sicheren Seite stehen und nicht mit seinem privaten Vermögen haften will, für den ist eine maßgeschneiderte D&O-Versicherung essentiell.“

ass. iur. Dietrich Stöhr, Senior Director Financial Lines

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Was ist eine D&O-Versicherung?

Eine D&O-Versicherung (englische Abkürzung für Directors & Officers, zu Deutsch Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung), schützt Manager, Geschäftsführer, Aufsichts- und Leitungsorgane und deren Privatvermögen vor Ansprüchen auf Schadensersatz.

Denn diese und andere Organträger unterliegen der gesetzlichen Haftung zur Sorgfaltspflicht gemäß Par. 246 HGB und damit einer verschärften Rechtslage. Und diese hat sich in jüngster Vergangenheit drastisch verschärft, wobei das persönliche Verschulden des Managers eine untergeordnete Rolle spielt.

Damit ist die D&O-Versicherung eine Form der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung und wird auch als Managerhaftpflicht-Versicherung bezeichnet.

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In welchen Fällen leistet eine D&O-Versicherung?

Mit einer D&O-Versicherung werden Ansprüche aus einer möglichen Pflichtverletzung eines Organs und einem hieraus resultierendem Vermögensschaden abgedeckt.

Die D&O-Versicherung übernimmt die Abwehr von unberechtigten Ansprüchen und deckt die Abwehrkosten, die dabei entstehen, ab. Die D&O-Versicherung schützt das Organ und übernimmt dessen Verteidigung im Falle eines unbegründeten Anspruchs bzw. die Befriedung eines begründeten Anspruchs.

Bei den Fällen, in denen eine Managerhaftpflicht zum Tragen kommt, geht es zumeist nicht um hochgradiges Versagen eines Managers oder gar um kriminelle Energie. Vielmehr stehen Projekte und Tätigkeiten im Mittelpunkt, die nicht optimal gelaufen sind oder in deren Rahmen Fehler gemacht wurden.

Beispiele für Haftungsszenarien:

  • Der für CFO muss einräumen, dass aufgrund ungenauer Terminüberwachung in Summe ausstehende Forderungen im sechsstelligen Bereich verjährt und damit für das Unternehmen unwiederbringlich verloren sind.
  • Ein ehemaliger Mitarbeiter klagt gegen seine Entlassung und bekommt Recht. Wegen einer nicht formgerechten Kündigung muss eine hohe Abfindung gezahlt werden.
  • Ein Lagermitarbeiter entwendet über Jahre regelmäßig kleinere Mengen. Auch bei der jährlichen Inventur, die allerdings nur sehr oberflächlich durchgeführt wird, fällt nichts auf. Über die Jahre entsteht ein Millionenschaden. Als der Mitarbeiter doch auffliegt, wird der Geschäftsführer in Regress genommen.

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Was sind die wichtigsten Vorteile einer D&O-Versicherung?

  1. Schutz des Privatvermögens: Leitende Positionen sind dem Risiko von Fehlentscheidungen und Pflichtverletzungen ausgesetzt. Sie haften dafür persönlich mit dem gesamten Privatvermögen. Die private Existenz kann also schnell gefährdet sein, zumal es nicht selten um Millionenforderungen geht.
  2. Gesamtschuldnerische Haftung: Die D&O-Versicherung schützt Manager im Sinne ihrer Haftung für die Fehler ihrer Geschäftsleitungs-Mitglieder.
  3. Förderung der Entscheidungsfreude: Dank einer D&O-Versicherung kann die Verantwortung bei wichtigen Entscheidungen leichter getragen werden, da die Last um die Gefährdung des Privatvermögens entfällt.
  4. Haftung im Innen- wie im Außenverhältnis: Die D&O-Versicherung greift nicht nur bei Ansprüchen, die ein Unternehmen gegen das eigene Management bei Streitigkeiten im Innenverhältnis geltend macht. Auch Außenansprüche seitens Vertragspartner, Wettbewerber oder Behörden sind abgedeckt.
  5. Schutz des Unternehmens: Eine D&O-Versicherung schützt die Bilanzen vor Vermögensschäden und den Fortbestand des Unternehmens. Zusätzlich werden Marken und Image nicht gefährdet, etwa durch Vermeidung langwieriger Gerichtsprozesse mit großem öffentlichem Interesse und negativer Berichterstattung.
  6. Qualitätsmerkmal: Die Versicherung für Manager gilt als Qualitätsmerkmal gegenüber Investoren und Kreditgebern.
  7. Umfassende Absicherung durch Versicherungsschutz: Eine Risikominimierung ist durch Versicherungsschutz in Form einer Managerhaftpflicht/D&O, Strafrechtsschutz und einer Vertrauensschadenversicherung möglich.

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Welche Branchenkonzepte bietet Hoesch & Partner an?

Wir bieten Versicherungskonzepte für viele Branchen, darunter:

  • Retail / E-Commerce
  • Real Estate
  • Produzenten
  • Banking und Finance
  • Kammerberufe
  • Profisport Vereine

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Für wen eignet sich die D&O-Versicherung?

Eine Managerhaftpflichtversicherung ist – beispielsweise – für folgende Zielgruppen geeignet:

  • Mitglieder von Organen juristischer Personen in Geschäftsführung und Aufsicht, z.B. Vorstände von Aktiengesellschaften, GmbH-Geschäftsführer, Verwaltungsbeiräte oder Aufsichtsräte
  • Managertätigkeiten in Organisationen wie Verbänden, Vereinen oder gemeinnützigen Institutionen
  • Sparkassenvorstände und Leiter von Körperschaften im öffentlichen Recht
  • Allgemein leitende Tätigkeiten in Bereichen mit überdurchschnittlich hohes Gefahrenpotenzial wie Strategie, Betriebsorganisation und Finanzen

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Was kostet die D&O Versicherung?

Für die individuelle Konzeption einer D&O-Versicherung werden viele Informationen benötigt um einen optimalen Versicherungsschutz zu garantieren. Die Erarbeitung eines umfangreichen Kriterienkatalog ist die Basis. Analysiert werden unternehmensspezifische Daten, beispielsweise:

  • Finanzkennziffern wie Umsatz
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Kundenstruktur
  • Details zum Produkt bzw. Dienstleistungsangebot
  • Branche

Die daraus erstellte umfangreiche Analyse ermittelt den Versicherungsbedarf und die notwendige Versicherungssumme individuell. Dabei helfen über viele Jahre verfeinerte branchenspezifische Versicherungskonzepte die unseren Experten bei Bedarf zur Verfügung stehen. Pauschale Aussage zu Kosten oder Selbstbehalten werden daher nicht getroffen.

 

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Wie verhält sich die Haftungssituationen für Vorstände, Geschäftsführer und andere leitende Organe in Deutschland?

In Deutschland hat sich die Haftungssituation für Vorstände, Geschäftsführer und andere Organe in den letzten Jahren dramatisch verschärft. Sinnbildlich dafür steht die Aussage eines Staatsanwalts: „Jeder, der mehr als das Dreifache meines Gehaltes verdient, ist verdächtig. Soviel kann die Arbeit gar nicht Wert sein.“

Dabei regelt §43 GmbHG die Haftung des Geschäftsführers:

  1. Die Geschäftsführer haben in den Angelegenheiten der Gesellschaft die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden.
  2. Geschäftsführer, welche ihre Obliegenheiten verletzen, haften der Gesellschaft solidarisch für den entstandenen Schaden.

Trotzdem bleibt die Frage: Was ist Sorgfalt? Und wer definiert was Sorgfalt bedeutet? Einhaltung des Gesetzes? Treu und Glauben? Gesunder Menschenverstand? Fakt ist - und das widerspricht dem Geist unseres Rechtssystems - der Richter entscheidet und definiert, was die Sorgfaltspflicht z.B. für den Geschäftsführer bedeutet und wann er sie verletzt hat! Das bedeutet de facto, dass die Entscheidungen der Gerichte Gesetzescharakter haben.

Noch schwieriger ist die Untreue im Sinne von §266 StGB:

Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, missbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Und all dem wird in der Praxis der Unternehmensführung kaum Rechnung getragen. Die großen Konzerne machen Compliance: So hat Siemens z.B. 700 Mitarbeiter nur dafür. Insgesamt kümmern sich aber weniger als 2% der Unternehmen „sorgfältig“ um das Thema Compliance. Es herrscht vielfach Unwissen oder pure Ignoranz nach dem Motto: „Bei mir im Unternehmen wird und kann sowas sowieso nicht passieren.“

Dann gibt es da noch einige Falschannahmen, die unter den Betroffenen grassieren. Zwei Beispiele:

Annahme: Mehrheitsgesellschafter sind bei Innenhaftung nicht involviert.

Richtig: Auch 10%ige Mitgesellschafter können den Gesellschafter-Geschäftsführer verklagen.

Die gute Nachricht: Durch adäquaten Versicherungsschutz kann das Risiko sinnvoll gemanagt werden.

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