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Anlageformen

Die klassische deutsche Rentenversicherung wird seit einigen Jahren mit zunehmender Kritik überzogen, hier nur einige Punkte, die diese millionenfach besparte und erprobte Form der Altersvorsorge in Frage stellen:

  • Können die Versicherungsgesellschaften ihre Garantieversprechen erfüllen?
  • Ist die Kostenbelastung nicht zu hoch?
  • Ist das Anlagekonzept  mit Deckungsstock und Garantiezins noch zeitgemäß?

Wie bei allen Anlageformen gibt es auch bei der klassischen deutschen Rentenversicherung zwei Seiten, d.h. sie hat nicht nur Vorteile, sondern auch Grenzen bzw. Rahmenbedingungen, die manche als Nachteile sehen.

Vorteile der Sofortrente mit klassischem Anlagekonzept sind nach wie vor vorhanden
Wie so oft im Leben ist nicht alles schlecht, aber alles hat seinen Preis. So auch bei der Rente gegen Einmalbeitrag mit klassischem Anlagekonzept. Hier einige Vorteile:

  • Ein Verlustrisiko ist ab einer gewissen Vertragslaufzeit ausgeschlossen (Bei Rückkauf in den ersten Jahren kann es zu Verlusten gegenüber dem investierten Kapital kommen)
  • Der Anleger muss sich nicht um seine Anlage kümmern, da alles von der Versicherungsgesellschaft gemanagt wird.
  • Das Langlebigkeitsrisiko ist abgesichert, dass das Geld in Form der versicherten Rente in jedem Fall bis zum Lebensende reicht.

All diese Punkte sind mit Kosten verbunden, denn Sicherheit bei Anlagen kostet Geld und damit Renditepunkte. Das ist weder schlimm noch verwerflich, sondern schlicht normal und logisch, aber es muss bei der Beurteilung einer Anlageform mit ins Kalkül gezogen werden.

 

So funktioniert die Anlagelogik der klassischen deutschen Rentenversicherung

Diese Anlageform zeichnet sich durch eine hohe Sicherheit und eine garantierte Verzinsung aus. Aktuell beträgt der Garantiezins aufgrund der niedrigen Verzinsung am Kapitalmarkt 1,25% pro Jahr. Dieser Zins wird nicht auf die kompletten Beiträge gewährt, sondern nur auf den sogenannten Sparanteil, d.h. es werden vorab Verwaltungs- und Vertriebs-Kosten und ggf. Beiträge für Zusatzversicherung wie z.B. eine Beitragsbefreiung um Falle der Berufsunfähigkeit abgezogen. Dieser Sparanteil fließt dann in den sogenannten Deckungsstock und wird dann aufgrund der ausgesprochenen Garantien sehr konservativ in der Regel in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Immobilien und Kredite investiert. Der Aktienanteil kann bei einem Versicherer zwar theoretisch bis zu 30% Prozent betragen, in der Praxis beläuft er sich aber in der Regel nur auf fünf bis zehn Prozent.

 

Wichtige Entscheidungskriterien bei der Auswahl eines Anbieters

Kosten

Unabhängig von der Anlagelogik sind die Kosten ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Anbieters. Auch wenn eine kluge Anlagepolitik gemacht wird, müssen Kosten, die vorhanden sind, erst einmal wieder hereinverdient werden. Die Kosten werden entweder von den Versicherungsgesellschaften selbst in den Unterlagen aus oder unabhängige Ratingagenturen wie z.B. Morgen & Morgen ermitteln entsprechende Kostenquoten.
Rentenfaktor und garantierte Rente
Auch die garantierte Rente ist ein wichtiges Kriterium, denn neben der unterstellten Lebenserwartung kann man hier verallgemeinernd sage, je höher die garantierte Rente, da die vom Versicherer vereinnahmten Kosten einen großen Einfluss darauf haben, was garantiert für den Kunden übrig bleibt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage nach dem Rentenfaktor. Ist er konkret und „hart“ festgelegt, so dass der Kunde hier auch eine Garantie hat oder ist er nur „weich“ definiert, was unter anderem bedeutet, dass der Versicherer unterbestimmten Bedingungen – z.B. Entwicklung an den Kapitalmärkten, Entwicklung des Unternehmens – in Abstimmung mit Treuhändern die Garantie aufweichen darf.

Unternehmensbewertung

Eine klassische deutsche Rentenversicherung ist ein Geschäft, das Generationen überdauern muss. Unterstellt man, dass jemand im Alter von 30 einen solchen Vertrag abschließt, zwischen 60 und 70 mit dem Rentenbezug beginnt und bis 85 oder 90 Rente bezieht, dann währt das Vertragsverhältnis 60 Jahre. Das ist eine lange Zeit, je nach Blickwinkel zwei bis drei Generationen. Daher ist es wichtig auch die allgemeine Verfassung bzw. Leistungsfähigkeit des Unternehmens in die Entscheidung mit einzubeziehen. Da es für einen Laien sehr schwierig ist, sich hier ein Urteil zu bilden, gibt es Spezialisten wie internationale Rating-Agenturen( z.B. Fitch oder Moody´s) oder auch auf Branchen spezialisierte Unternehmen, die Versicherungsgesellschaften regelmäßig einer Bewertung unterziehen und diese dann auch in für Laien verständliche Kriterien übersetzen und bewerten. Daher kommen dann Urteile wie AA+ oder fünf Sterne.

 

 

Neben der klassischen Rentenversicherung gibt es auch die fondsgebundene Variante. Sie erfreut sich steigender Beliebtheit, was vor allem an zwei unterschiedlichen Entwicklungen liegt

  1. Die Versicherer tun sich schwer die Garantien für klassische Lebensversicherungen in der aktuellen Kapitalmarktsituation darzustellen und bewerben Alternativen gerade mit fondsgebundenen Varianten.
  2. Die Kunden sind teilweise unzufrieden mit den Anlageergebnissen in den klassischen Verträge, die sehr sicherheitsorientiert sind, was entsprechend Kosten verursacht und die Rendite schmälert, und suchen nach Alternativen. Da bietet sich die fondsgebundene Variante an, die aufgrund ihrer weniger konservativen oder gar chancenorientierten Anlagepolitik bessere Renditen verspricht.

Werfen wir also einen Blick auf einige Aspekte der fondsgebundenen Rentenversicherung. Vorab sei noch angemerkt, dass fondsgebundene Rentenversicherung nicht gleich fondsgebundene Rentenversicherung ist. Der Begriff umfasst ein weites Spektrum an Anlagevarianten und manchmal sind diese Variante kaum zu vergleichen oder zumindest sehr unterschiedlich.

Hybride Varianten

Die meisten Verbraucher kennen diesen Begriff aus der Automobilbranche. Hybride Antriebe bestehen aus zwei Motoren, dem bekannten Benzinmotor, der - wo immer möglich und so lange die Leistung ausreicht -, von einem Elektromotor ergänzt oder ersetzt wird. So ähnlich ist es in diesem Fall auch beim Anlagemotor der fondsgebundenen Rentenversicherung: Der klassische Deckungsstock stellt in Form von sicherheitsorientierten Anlagen sicher, dass eine Beitragsgarantie oder der Garantiezins von 1,25% erzielt wird, der Rest geht in eine gemanagte Fondsvariante oder in einen Dachfonds um die Renditechancen zu verbessern.
Problematisch ist aktuell, dass ein sehr hoher Anteil des Beitrags in klassischer Form angelegt werden muss, da die Kapitalmarktzinsen so niedrig sind. Daher bleibt wenig Anteil für renditeorientiertere Anlageformen übrig, so dass der renditesteigernde Effekt sehr gering ist.

Mit und ohne Garantien

Grundsätzlich können fondsgebundene Rentenversicherungen auch mit Garantien versehen werden. Besonders beliebt sind Beitragsgarantien, d.h. dass das Fondsvermögen immer mindestens die eingezahlten Beiträge umfasst, oder dass eine bestimmte Verzinsung, zum Beispiel der in der klassischen Rentenversicherung übliche Garantiezins von 1,25% garantiert wird. Der Einschluss von Garantien ist sehr üblich, ist genau genommen aber kontraproduktiv zur Idee der fondsgebundenen Rentenversicherung. Nämlich durch eine risikoreichere Anlagestrategie bessere Renditen zu erzielen. Durch den Einschluss von Garantien, werden die Anlagemöglichkeiten eingeschränkt und in vielen Fällen unterscheidet sich die Anlagepolitik in der Folge kaum von der klassischen Rentenversicherung.

Fondsauswahl

In Deutschland werden mehrere tausend Publikumsfonds zum Kauf angeboten. Ein Kriterium bei der Auswahl einer Fondspolice ist auch die Frage, wie viele Fonds stehen in der Police zur Auswahl. Neben den hauseigenen Fonds des Versicherungskonzerns sind das in der Regele Klassiker großer Gesellschaften wie Fidelity, Templeton oder auch DWS, sowie einige kleinere, trendigerer Gesellschaften, die auch mal wechseln.
Die Produktanbieter argumentierten oft auch mit den Optionen, wie oft innerhalb eines Jahres geswitcht und/odr geshiftet werden kann. Darunter versteht man folgendes:
Switch: Neuaufteilung der zukünftigen Einzahlungen. Die Aufteilung des bereits vorhandenen Kapitals auf die Fonds bleibt bestehen.
Shift: Neuaufteilung des bereits vorhandenen Kapitals sowie zukünftiger Einzahlungen.

Zwar wird oft betont wie wichtig diese Möglichkeiten für den Anleger sind, die Praxis zeigt aber auch, dass die einzelnen Kunden kaum davon Gebrauch machen.

Gemanagte Varianten

Dass das Switchen und Shiften kaum genutzt wird, da die meisten Anleger entweder nicht über das know-how verfügen eine eigene Anlagestrategie zu entwickeln oder das schlicht nicht wollen, erfreuen sich gemanagte Varianten großer Beliebtheit. In der Regel bietet jede fondsgebundene Police drei bis fünf Varianten. Sie gehen von sicherheitsorientierten über ausgewogene bis hin zu chancenorientierten Anlagestrategien. Pauschal gilt der Grundsatz, je risikoorientierter investiert werden soll, desto höher ist der Aktienanteil.

 

 

 

Endlich – der Ruhestand ist da! Trotz Lebenslust und neuer Freiheiten – in dieser Phase fangen wir meist damit an, uns mit Absicherung und Versorgung im Ruhestand zu beschäftigen.

Flexible Renten erfüllen zentrale Bedürfnisse im Ruhestand: Steigendes Einkommen, Sicherheit und Handlungsspielraum. Themen wie Testament, Pflege, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht gewinnen an Aktualität. Doch was tun mit dem Kapital aus fälligen Lebensversicherungen oder Erbschaften? Macht es Sinn, freigewordenes Kapital auch jetzt noch in einer privaten Rente anzulegen?
In Zeiten niedriger Zinsen an den Kapitalmärkten befürchten viele, dass ihre Investitionen nicht mehr zu den erwarteten Kapitalerträgen führen und somit  der bisherige Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Bei der Suche nach alternativen Anlageformen für den Ruhestand sollte der Blick nicht mehr nur auf Bankprodukte fallen, sondern auch auf Lösungen der Assekuranz. Denn spezialisierte Anbieter haben längst Konzepte entwickelt, die auf die Wünsche und Bedürfnisse von Ruheständlern abgestimmt sind.

Was ist so anders an Flexiblen Renten?

Das wichtigste Merkmal dieser Lösung ist sicherlich, dass die Kundeneinlage nicht in einen großen Topf fließt, sondern jedem Kunden individuell zugeordnet ist – wie bei einem Bankdepot. Die regelmäßige garantierte Rentenzahlung wird immer aus dem Guthabentopf des Kunden entnommen. Soweit entspricht diese Lösung auch einem privaten Entnahmeplan.
Doch ist das Guthaben aufgebraucht, springt die Versicherung ein und zahlt die garantierte Rente weiter – bis zum Lebensende. Das Einkommen ist dabei nicht nur ein Leben lang garantiert, sondern auch steuerlich begünstigt. Regelmäßige Rentenzahlungen werden lediglich mit dem begünstigten Ertragsanteil besteuert. Im Fall der Fälle verbleibt das aktuelle Guthaben nicht beim Versicherer, sondern wird direkt an die Hinterbliebenen ausbezahlt.

Diese attraktive Form des Ruhestandseinkommens kann – je nach Entwicklung der Kapitalmärkte – steigen, aber niemals fallen. Bei der Flexiblen Rente entscheidet der Kunde und nicht das Versicherungsunternehmen, wie sein Kapital angelegt wird. Wenn sich die Kapitalmärkte positiv entwickeln, profitiert der Kunde von einer steigenden Rente – ein Leben lang.

Der Rentenbeginn kann flexibel und individuell nach vorne oder hinten verschoben werden. Das Kundenvermögen ist jederzeit sicht- und abrufbar, falls auf unvorhergesehene Ereignisse reagiert werden muss. Benötigt ein Kunde somit dringend liquide Mittel, kann er ohne Angaben von Gründen jederzeit auf sein vorhandenes Guthaben teilweise oder ganz zugreifen. Alle Kosten werden einfach und nachvollziehbar ausgewiesen – transparent und jederzeit abrufbar, wie bei der Bank.

Flexiblen Renten erfüllen ein zentrales Bedürfnis im Alter: den Wunsch nach Sicherheit! Sie sind die kluge Kombination aus einem lebenslang garantierten Einkommen, das steigen, aber nie fallen kann sowie der Absicherung der Angehörigen - bei gleichzeitigem Zugriff auf das Kapital im Ernstfall.

Ein unabhängiger Ruhestandsplaner überprüft gerne Ihre Versorgung und bespricht mit Ihnen, ob die aktuell gewählten Lösungen zu Ihren persönlichen Zielen und Wünschen passen. Ob eine Flexible Rente die passende Anlageform für Sie darstellt, erfahren sie am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch mit einem Experten.

 

 

Kurzfristige flexible Parkmöglichkeiten

Versicherungen sind dafür bekannt, dass Sie langfristige, teils über Generationen laufende Verträge anbieten. Daher scheint das Thema beim Versicherer auf den ersten Blick deplatziert. Fakt ist aber auch, dass Versicherungsgesellschaft und die ihnen angeschlossenen Investmentgesellschaften zu den größten Kapitalanlegern der Welt gehören. Kompetenz und Erfahrung ist also in den Häusern vorhanden. Ebenso Flexibilität und Innovationskraft, um auf vorhandene Markt- und Wettbewerbssituationen zu reagieren und alternative Produktkonzepte zu lancieren.
Ein Anleger, der zum Beispiel eine Auszahlung aus einer Lebensversicherung erhält und nicht direkt langfristig investieren möchte, hat folgende Alternativen:

Diese Anlageform wird unter dem Punkt Zeitlich befristete Auszahlpläne thematisiert, daher soll an dieser Stelle auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet werden.

Wer bereit ist, ein Mini-Risiko einzugehen, der kann auch, anstatt ein Tagesgeldkonto zu wählen, in einen Geldmarktfonds investieren. Auch hier genießt der Anleger ähnliche Vorteile wie bei einem Tagesgeldkonto:

  1. Tägliche Verfügbarkeit
  2. Keine bis sehr geringe Kosten
  3. Sehr geringes Verlustrisiko bzgl. des vorhandenen Kapitals

Parkkonten für ablaufende Verträge

Für eigene Kunden, deren Renten- oder Lebensversicherung zur Auszahlung kommen, bieten viele Versicherer eigene Parkkonten mit einer attraktiven Verzinsung. Die Idee dahinter ist einfach: Mit der attraktiven Verzinsung soll sichergestellt, dass das Kapital im Konzern – und damit auch im potenziellen Einflussbereichs des Versicherers bleibt. Somit gelingt es zumindest, die Konkurrenz der Banken etwas zurück zu drängen, da der Banker meist erst von einer ablaufenden Lebensversicherung erfährt, wenn das Geld auf dem Giro- oder einem Tagesgeldkonto des Kunden eingegangen ist. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Konten für den Kunden attraktiv sind und als mündiger Verbraucherkann er – unabhängig davon bei welchem Konzern oder Institut das Geld geparkt ist - immer noch frei entscheiden kann, wie er sein Geld weiter anlegt.


Darüber hinaus gibt es auch Varianten dieser Parkkonten von Versicherern für vorhandenes Kapital, dass nicht aus ablaufenden Verträgen des eigenen Hauses stammt. Diese werden dann meist so gestrickt, dass eine marktübliche Verzinsung geboten wird und ggf. im Nachgang für die „Parkzeit“ noch ein Zinsbonus gezahlt wird, wenn sich der Kunde zum Beispiel für eine langfristige Anlage beim Versicherer entscheidet.

Verträge mit hohen Rückkaufswerten

In der aktuell historischen Niedrigzinsphase haben findige Anleger – und sicherlich auch Vertriebsmitarbeiter – herausgefunden, dass es zwischenzeitlich viele Anbieter gibt, die bereits nach einem Jahr einen durchaus attraktiven Rückkaufswert bieten. Das heißt nicht, dass die Kunden in jedem Fall und garantiert ihr eingezahltes Kapital wieder zurückbekommen, sondern dass sich der mögliche Verlust, wenn kurzfristig auf den Vertrag zugegriffen werden muss, in engen Grenzen hält.


Wenn zum Beispiel 100.000 EUR angelegt werden und nach einem Jahr garantiert 99.000 EUR zurückgezahlt werden, dann ist das immer noch ein Verlust von einem Prozent, aber als Notfall-Option durchaus erträglich. Vor allem wenn man die Chance hat mit Gewinnanteilen und wenn man das Geld noch ein, zwei oder drei Jahre länger liegen lässt, die Chance auf eine Rendite von zwei bis  drei Prozent besteht.

Verträge, die auf kurzfristige Anlagen abzielen

Manche Versicherer haben dieses Kundenverhalten analysiert und speziell darauf ausgerichtete Produkte entwickelt. Wenn die Erfahrung zeigt, dass die Kunden zwar die Option wünschen, kurzfristig – zum Beispiel zu jedem Monatsersten – über ihr Geld verfügen zu können, in der Praxis aber so gut wie nie davon Gebrauch machen, dann kann man zum Beispiel eine Kapitalgarantie aussprechen auch nach einem Jahr. Da diese Option in der Praxis so gut wie nie gezogen wird, sind die Auswirkungen auf die Kalkulation und die Kosten sehr moderat.
Mit diesen Überlegungen und mit dieser Kalkulation sind die Angebote der Versicherungsgesellschaften in diesem Segment sehr attraktiv und den Angeboten anderer Anbieter vielfach überlegen.

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Was Sie sonst noch über eine Sofortrente wissen sollten

Wer eine Rente gegen Einmalbeitrag abschließt, trifft eine sehr langfristige und für sein finanzielles Wohlergehen sehr weitreichende Entscheidung. Daher sollten Sie auch folgende Aspekte klären:

 

  • Kann ich im Fall der Fälle über mein noch vorhandenes Kapital verfügen? Das ist sicherlich nicht der Plan, denn dafür ist eine Sofortrente nicht das richtige Anlageinstrument. Aber wenn unvorhergesehene finanzielle Entwicklungen eintreten, ist es trotzdem gut zu wissen, ob man – ggf. gegen Stornoabschläge oder Strafgebühren – über das Restkapital verfügen kann.
  • Partizipiere ich während der Rentenauszahlphase an den Erträgen, die am Kapitalmarkt erzielt werden? Es gibt sehr unterschiedliche Modelle, die mehr oder weniger transparent sind, deshalb ist es wichtig die Regelungen in den Bedingungen zu kennen.

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Sofort beginnende Rente

Wenn Sie über einen Geldbetrag verfügen, den Sie in ein lebenslanges Einkommen umwandeln wollen, dann haben Sie eine Möglichkeit: Eine Sofortrente. Damit ist sichergestellt, dass Sie ab sofort und bis ans Lebensende eine monatliche Rentenzahlung erhalten.


Sie Rentenzahlung einer sofortbeginnenden Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag, besteht in der Regel aus einer garantierten Rente und aus einer Rente aus Überschüssen. Der Betrag aus Überschüssen ist nicht garantiert, sondern hängt von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten ab. Es gibt auch sofortbeginnende Renten, die nur mit einem garantierten Teil starten und dafür eine garantierte jährliche Steigerung vorsehen. Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und hängen natürlich auch stark von der Kalkulation der Anbieter ab.

Unterschiedliche Tarifgestaltung einer Sofortrente

Folgende Fragen können Sie stellen, um herauszufinden, welche Ausprägungen ein bestimmter Anbieter einer sofortbeginnende Rente gegen Einmalbeitrag anbietet:

  • Was passiert, wenn die versicherte Person verstirbt? Ist eine Rentengarantiezeit vereinbart oder wird das Restkapital zurückgezahlt? Kann auch eine Hinterbliebenenrente vereinbart werden?
  • Wie hoch ist die garantierte Rente, wie viel gibt es aus den Überschüssen obendrauf?
  • Gibt es eine jährlich garantierte Rentensteigerung? Und wenn ja, wie hoch ist diese?

Einflussfaktoren auf die Rentenhöhe einer sofortbeginnenden Rente

Es gibt viele Aspekte, die eine Rolle spielen, hier eine Auflistung der wichtigsten:

  • Höhe des vorhandenen Einmalbeitrages
  • Alter der versicherten Person
  • Form der eingeschlossenen Hinterbliebenenabsicherung
  • Kostenbelastung durch den Anbieter
  • Zugrundeliegende Sterbetafel

 

 

Aufgeschobene Rentenversicherung

Dieser Begriff beschreibt eine Rentenversicherung bei der Einzahlung des vorhandenen Kapitals und Beginn der Rentenzahlung mindestens ein Jahr auseinander liegen. Beginnt die Rentenzahlung sofort mit Vertragsbeginn, wird selbstredend von einer sofortbeginnenden Rentenversicherung oder einer Sofortrente gesprochen.


Eine aufgeschobene Rentenversicherung muss nicht unbedingt gegen Einmalbeitrag sein, darunter kann man auch eine Rentenversicherung gegen laufende Beitragszahlung verstehen, als die klassische Variante, wenn ein 30jähriger eine private Rentenversicherung abschließt, jeden Monat 100 EUR einbezahlt und ab 67 eine monatliche Rente bezieht. Im Folgenden soll es aber um aufgeschobene Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag haben.

 

 

Ziele und Vorteile der aufgeschobenen Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag

Wer aktuell über ein gewisses Anlagekapital verfügt, das er in seine Altersrente investieren möchte, die Rentenzahlung aber noch nicht sofort beginnen soll, für den ist die aufgeschobenen Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag das ideale Anlageinstrument. Es verbindet Sicherheit und Renditechancen mit folgenden Vorteilen:

  • Diverse Steuervorteile wie zum Beispiel die Ertragsanteilbesteuerung der Rentenzahlung
  • Absicherung des Langlebigkeitsrisikos: Damit ist sichergestellt, dass das Geld bzw. die Rentenzahlungen in jedem Fall bis zum Lebensende fließen.
  • Einschluss einer Hinterbliebenen-Rente ist möglich, ggf. erfordert dies eine Gesundheitsprüfung.
  • Verfügbarkeit des Kapitals ist durch Teilauszahlungen ist bei den meisten Tarifen gewährleistet.

Varianten der aufgeschobenen Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag

Neben der klassischen deutschen Variante, gibt es hier auch die fondsgebundene Option. Darüber hinaus gibt es viele Detailaspekte, die der Anleger bei der Auswahl in Betracht ziehen kann:

  • Wie hoch ist die garantierte Rente, wie viel kommt als Rente aus Überschüssen oder Gewinnanteilen hinzu.
  • Gibt es eine jährliche Rentensteigerung du wenn ja wie hoch ist diese. Hier ist Aufmerksamkeit geboten, denn eine Rente, die jährlich um drei Prozent steigt, kann zu Vertragsbeginn natürlich nicht so hoch sein wie eine konstante Rente.
  • Welche Formen der Hinterbliebenenabsicherung sind möglich, welche passt am besten zur jeweiligen Lebenssituation.
  • Partizipiert das vorhandene Vermögen auch während der Rentenzahlungszeit noch an den Erträgen der Kapitalmärkte und kann das zu einer höheren individuellen Rentenleistung führen?

Was Sie sonst noch über eine aufgeschobene Rentenversicherung wissen sollten

Wer eine Rente gegen Einmalbeitrag abschließt, trifft eine sehr langfristige und für sein finanzielles Wohlergehen sehr weitreichende Entscheidung. Daher sollten Sie auch folgende Aspekte klären:

  • Kann ich im Fall der Fälle über mein noch vorhandenes Kapital verfügen? Das ist sicherlich nicht der Plan, denn dafür ist eine Sofortrente nicht das richtige Anlageinstrument. Aber wenn unvorhergesehene finanzielle Entwicklungen eintreten, ist es trotzdem gut zu wissen, ob man – ggf. gegen Stornoabschläge oder Strafgebühren – über das Restkapital verfügen kann.
  • Partizipiere ich während der Rentenauszahlphase an den Erträgen, die am Kapitalmarkt erzielt werden? Es gibt sehr unterschiedliche Modelle, die mehr oder weniger transparent sind, deshalb ist es wichtig die Regelungen in den Bedingungen zu kennen.

 

 

Temporäre Auszahlpläne

Keiner von uns weiß wie alt er wird, deshalb ist das Langlebigkeitsrisiko nur über eine Rentenversicherung abzusichern. Bei dieser Anlageform übernimmt die Versicherungsgesellschaft genau dieses Risiko, dass im Einzelfall nicht abzuschätzen ist, wie alt ein Mensch wird und wie lange demnach das Geld reichen bzw. die Rente gezahlt werden muss. Trotz dieser relativ eindeutigen Sachlage, hört man immer wieder die Argumentation, dass man sich die Anlage auch selbst zusammenstellen und eigenverantwortlich managen kann. Dadurch sollen dann Kosten gespart werden.
Natürlich ist es so – und das ist auch völlig legitim – dass sich die Versicherungsgesellschaft die Dienstleistung der Kapitalanlage bezahlen lassen und auch für die Übernahme des Risikos der Langlebigkeit eine Gebühr fällig wird. Dafür hat der Anleger aber keine Arbeit mit seiner Anlage und die Garantie, dass am Ende des Geldes nicht noch ein paar Lebensjahre übrig sind.
Schauen wir uns trotzdem alternative Produkte an, denn es kann – zum Beispiel bei einem vorgezogenen Ruhestand durchaus Situationen geben, wo mit einer bestimmten Summe Geld ein bestimmter Zeitraum finanziert werden soll.

Es gab Zeiten an den Kapitalmärkten, in denen es für kurzfristige Anlagen höhere Zinsen gab, als für langfristige. Das ist ein unnatürlicher Zustand, da eine längere Kapitalbindung bei normal verlaufenden Kapitalmärkten zu höheren Zinserträgen führt. In der Zwischenzeit haben wir diese Normalität wieder erreicht. Allerdings hat dies zur Folge, dass die Zinsen für Tagesgeldkonten ein historisch niedriges Niveau erreicht haben, das nahe null liegt.
Trotzdem haben Tagesgeldkonten drei entscheidende Vorteile:

  1. Tägliche Verfügbarkeit
  2. Keine Kosten für die Kontoführung
  3. Keine Schwankungen des vorhandenen Kapitals


Man kann also sagen, dass jemand, der 50.000 Euro zur Verfügung hat, damit fünf Jahre überbrücken will, einfach die vorhandene Summe durch fünf teilen kann und dann den jährlich zur Verfügung stehenden Betrag erhält.

Wer die Rendite etwas voranbringen möchte, der kann das vorhandene Kapital in einen Fonds anlegen. Dadurch steigen seine Chancen auf eine einträglichere Verzinsung, er hat aber in der Regel auch Kosten und die Gefahr der Schwankung des Wertes beim vorhandenen Kapital bzw. bei bestimmten Fonds natürlich die Gefahr des Totalverlustes. Wobei es sicherlich keine sinnvolle Anlageentscheidung ist, eher kurzfristig orientierte Anlagen in volatile und risikoreiche Fonds zu investieren.

Als dritte Alternative kommt die temporäre Rente einer Versicherungsgesellschaft ins Spiel. Hier gibt es ebenfalls gewisse Renditechance und die Garantie, dass ein Großteil der Rente in jedem Fall ausgezahlt wird. Es gibt einen kleinen Teil der Rente aus Gewinnanteilen, die ebenfalls den Schwankungen der Kapitalmärkte unterliegen. Durch die temporäre Rente wird das Verlustrisiko ausgeschlossen und die Zahlungen über den kompletten Zeitraum sichergestellt.

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