15.01.2016

Kategorie(n): Beratende Berufe

Der digitale Wandel hat die Gesellschaft im Griff – auch die Arbeitswelt. Dies ist eine Tatsache, über die keine Diskussion mehr geführt werden muss. Jeder Arbeitnehmer oder Selbstständige kann dies vermutlich unterschreiben. Der digitale Wandel begann bei den Computern und nimmt kein Ende. Mittlerweile gehören E-Mails, soziale Netzwerke und Computertechnologien zu den Standards am Arbeitsplatz.

Der digitale Wandel hat die Gesellschaft im Griff – auch die Arbeitswelt. Dies ist eine Tatsache, über die keine Diskussion mehr geführt werden muss. Jeder Arbeitnehmer oder Selbstständige kann dies vermutlich unterschreiben. Der digitale Wandel begann bei den Computern und nimmt kein Ende. Mittlerweile gehören E-Mails, soziale Netzwerke und Computertechnologien zu den Standards am Arbeitsplatz. Doch die digitale Entwicklung führt zu einer immer stärkeren Entfremdung des Menschen. Alles wird schneller, unabhängiger, mobiler. E-Mails müssen nicht mehr am Schreibtisch nachgeguckt werden, sondern können ganz leicht aufs Smartphone übertragen werden. Das Lesen und Beantworten der Nachrichten von unterwegs ist ebenso unkompliziert. Gleichzeitig bieten die technischen Möglichkeiten Flexibilität. Unternehmen und Arbeitnehmer müssen umdenken und beginnen, die Arbeitswelt 4.0 zu strukturieren.

DAS DIGITALE LEBEN: IMMER ERREICHBAR, IMMER AKTUELL

Die Digitalisierung ermöglicht es uns, immer erreichbar zu sein. Egal, ob per E-Mail, Telefon oder SMS: Wer Kontakt mit seinen Mitarbeitern oder Kollegen aufnehmen will, kann das mit ganz wenigen Klicks schaffen. Doch die ständige Erreichbarkeit erschwert auch die Trennung zwischen der Arbeit und dem Privatleben. Abends im Bett noch eben schnell eine E-Mail beantworten oder sonntags schnell die Nachrichten checken. All dies sind, rein von der Definition her gesehen, Arbeitshandlungen, die im Privatleben nichts zu suchen haben. Ebenso die Kehrseite: Im Arbeitsleben ist kein Platz für Privates. Die Digitalisierung übt in diesem Zusammenhang auch Druck auf den Arbeitnehmer aus. Er bekommt schnell das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen, um Aufgaben zu erledigen.

FLEXIBLE ARBEITSZEITEN NUR MIT FLEXIBLEN ARBEITSPLÄTZEN

Die zunehmende Digitalisierung bringt Möglichkeiten, die sich mit flexiblen Arbeitszeiten sehr effektiv umsetzen ließen. Gestehen Arbeitgebern ihren Mitarbeitern zu, ihre eigene Work-Life-Balance zu finden, bringt das nicht nur Produktivität hervor, sondern ermöglicht auch ein glückliches und effektives Leben. Doch dieser Vorsatz benötigt Flexibilität, die bei vielen Unternehmen heutzutage noch nicht angekommen ist.

ARBEITSKRÄFTE NACH IHRER EXPERTISE EINSETZEN

Die Arbeitswelt 4.0 braucht Projektmanagement – das sollte jedem klar sein. Dennoch ermöglicht sie es auch, Arbeitskräfte ganz eindeutig nach ihren Schwerpunkten einzusetzen. Hat ein Mitarbeiter Expertise in seinem Gebiet und kann sich in diesem Bereich einsetzen, arbeitet er leidenschaftlich und mit Freude. Diese Tatsache sollten Unternehmen verstehen und auch umsetzen. Gepaart mit flexiblen Arbeitszeiten und den Möglichkeiten der Digitalisierung kann die Arbeitswelt 4.0 so Schritt für Schritt umgesetzt werden.