23.07.2015

bu-finanztestDass das wieder eine heftige Diskussion vor allem in den sozialen Medien werden wird und der Shitstorm quasi vorprogrammiert ist, das war fast schon klar. Finanztest hat wieder Berufsunfähigkeitsversicherungen getestet.

Wie Kollege Helberg schreibt, hatten Finanztest 25 Monate und einen Chefredakteur seit dem letzten Test Zeit. Das Ergebnis ist nicht viel befriedigender als beim letzten Mal.

Was die inhaltliche Bewertung betrifft, mache ich es mir einfach. Zwei Makler-/Blogger-Kollegen haben hier sehr viel Zeit und Kompetenz investiert, um den Test zu testen und zu bewerten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle direkt auf die Artikel verweisen:

Sven Henning schreibt über die „Stiftung Dilettanztest“. Sein vernichtendes Urteil: „Stellen Sie sich vor, jemand tut etwas was er nicht kann, dann würde man diesen vielleicht als unfähig bezeichnen. Jemand der weiß „er kann etwas nicht“ und es dennoch tut, der ist wahrscheinlich dumm. Selbst die meisten Dummen sind einsichtig, wenn man ihnen dann begründet darlegen kann was sie falsch gemacht haben. Nehmen wir nun aber an, es gibt jemanden der etwas nicht kann, es dann trotzdem tut, auf seine Fehler aufmerksam gemacht wurde und es jetzt doch wieder (falsch) macht. Wie würden Sie diesen nennen? Der Begriff dafür lautet: Finanztest.Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Matthias Helberg erklärt Finanztest direkt für berufsunfähig. Sein Fazit: Wenngleich man einige kleinere Korrekturen zum 2013er BU-Test von Stiftung Warentest erkennen kann: Auch dieser Test ist extrem schwach und für Verbraucher kaum hilfreich. Von einer auch mit Steuergeldern finanzierten Einrichtung, bei der etliche Vertreter der Verbraucherzentralen im Kuratorium sitzen, muss man handfeste und belastbare Infos für Verbraucher erwarten können. Das hat „Finanztest“ zum wiederholten Mal nicht geschafft. Für mich sind die Tester von Stiftung Warentest, zumindest was Berufsunfähigkeitsversicherungen angeht, inzwischen eins: Berufsunfähig. Zum Glück nicht aus medizinischen Gründen… Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Zwei Dinge zum Abschluss:

  1. Ein dickes Dankeschön an die Kollegen Matthias Helberg und Sven Henning für die klasse Analyse.
  2. Eine wirklich passende Berufsunfähigkeitsversicherung finden Verbraucher nur über einen Versicherungsmakler. Natürlich auch bei Hoesch & Partner: Einfach hier klicken!