10.06.2015

Kategorie(n): Aktuelles, Allgemein

Fotograf Pohlmann, Rechte Allianz, Shooting Juli 2012

Fotograf Pohlmann, Rechte Allianz, Shooting Juli 2012

Am Dienstag hatte ich das Vergnügen, mit 180 anderen Maklerkollegen an der zentralen Maklerveranstaltung der Allianz in Stuttgart teilzunehmen. Das ist keine gewöhnliche Roadshow, sondern ein wirklich hochkarätig besetztes Treffen zwischen Allianz-Vorständen und den wichtigsten Vertriebspartner. Die Makler erhalten aus erster Hand Informationen zu den Themen, die die Branche bewegen, erfahren etwas über die Sicht- und Vorgehensweisen der Allianz und haben auch die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war der „Antrittsbesuch“ von Dr. Manfred Knof, dem neuen Chef der Allianz Deutschland. Knof hat zum 1. April die Nachfolge von Dr. Markus Rieß angetreten, der zum ERGO-Konzern wechselt. Fast alle Branchenexperten sind sich darin einig, dass Rieß einen sehr guten Job gemacht hat bei der Allianz, was für Herrn Dr. Knof zwei Konsequenzen hat: Zum einen findet er ein gut bestelltes Haus vor, zum anderen große Fußstapfen. Mit umso größerer Spannung wurde sein Auftritt erwartet.

Um es in einem Satz zu sagen: Der erste Eindruck, den ich von Dr. Manfred Knof gewonnen habe, ist sehr positiv. Er ist erst ca. sechs Wochen im Amt und war zuvor für gut ein Jahr für die Geschäfte der Allianz in Russland und der Ukraine verantwortlich. Für viele Beobachter war es eine überraschende Berufung. Auch Knof kokettierte ein bisschen damit, dass ihn „der Ruf ereilte und nun sei er hier.“ Sein Auftritt war in einem angenehmen Sinne zurückhaltend, wie einer der zwar weiß, was er will, aber klug genug ist, erst einmal zuzuhören und sich ein Bild zu machen. Die Ausgangslage bezeichnete Dr. Knof als hervorragend mit einer sehr hohen Umsatz- und Ertragslage, 200.000 neu gewonnen Kunden in dem guten Jahr, in dem er gen Osten gezogen war, und sehr positiven Bewertungen von Kunden Vertriebspartnern.

Einnehmend auch die Offenheit und Ehrlichkeit von Dr. Manfred Knof: Er stellte explizit klar, dass er jetzt keine neue Strategie aus dem Hut zaubert. Das, was die Allianz auf dem Markt hat und was in der Entwicklungspipeline steckt, sei hervorragend. Den Fokus wird er auf maximale Kundenorientierung legen. Dabei geht es nicht um Beiwerk, sondern um das Primärziel Kundenorientierung. Das will er mit null Toleranz verfolgen: Gut ist ihm dabei nicht gut genug, manchmal reicht ihm nicht, es muss immer sein und es muss exzellent sein. Ein klares Statement. Für Kunden und Vermittler könnte sich so etwas wie Vorfreude einstellen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.