16.06.2015

Kategorie(n): Aktuelles, Allgemein, Digitales

 

Dass Hacker-Angriffe eine neue Form der Kriegsführung sind , gehört zwischenzeitlich zum Standardvokabular, wenn es um dieses Thema geht. Und wie real das bereits sein könnte, sieht man an der aktuellen Cyberattacke auf den Deutschen Bundestag. Auch wenn man nicht so genau weiß, wer eigentlich der Angreifer ist. Verdächtige gibt es einige, die Beweisführung gestaltet sich schwierig. Und da die Hacker nun angeblich Mails im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel verschicken und Experten davon sprechen, dass das Bundestagsnetzwerk komplett neu aufgebaut werden muss, sieht man, wie groß der Schaden wohl ist.

Aber nicht nur Staaten und staatliche Einrichtungen sind solchen Angriffen ausgesetzt. Prominentestes Beispiel in diesem Jahr ist ein französischer Fernsehsender, dessen Homepage gekapert wurde. Aber es muss gar nicht immer so spektakulär und öffentlichkeitswirksam sein. Die kriminelle Energie ist groß und auch die Bösen sind innovativ: Laut eines Berichtes des Handelsblatt, hat sich eine neue Masche gezielten Datenklaus im Zug etabliert. Kleine Banden von drei Personen ziehen während des Halts eines ICEs in einem Bahnhof durch die Wagen der 1. Klasse und stehlen gezielt Handys, Tablets und Laptops. In der Folge werden nicht die Daten gehackt und weiterverkauft oder missbräuchlich genutzt. Vielmehr werden die Besitzer erpresst, dass sie das Gerät gegen eine Lösegeldzahlung zurückbekommen.

Bei Schäden, die durch eine Cyber-Police abgedeckt sind, geht es also um mehrere Ebenen:

  • Wiederherstellung der Daten und Wiederaufbau der IT-Infrastruktur
  • Beratung bei der Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit und Information der Betroffenen Kunden
  • Abwehr / Minderung von möglichen Folgeschäden

Oftmals ist der tatsächliche IT-Schaden das kleinste Problem, viel schwerer wiegt der Imageschaden durch die negative Außenwirkung. So ein Schaden kann vor Kunden und Geschäftspartnern auch nicht verheimlicht werden, da eine gesetzliche Informationspflicht besteht, wenn deren Daten betroffen sind.

Die Risiken kann man über einen Versicherungsschutz besser handeln. Und viele Versicherer fordern zwar einen Mindeststandard, was die IT anbetrifft, sie bieten aber auch präventive Unterstützung durch IT-Audits, die mögliche Schwachstellen im eigenen System aufdecken. Lassen Sie sich unverbindlich ein Angebot von uns ausarbeiten. Vereinbaren Sie online oder telefonisch (069 – 71707540) einen Beratungstermin.

 

1 Kommentar

Schlimm was die Häcker veranstalten. In meinen Augen kann man sich gegen solche Angriffe gar nicht schützen. Wenn ein Profi Häcker ein System häcken will wird er das auch früher oder später auch schaffen. Wenn ich mir Vorstelle das man so ein ganzes Land in die Katastrophe bringen kann wird einem Angst und bange.