07.05.2015

Kategorie(n): Aktuelles, Allgemein

In den Spätnachrichten hieß es Vorgestern, die re:publica sei das Klassentreffen der Internetbranche. Mit 6000 Teilnehmern, 450 Sprechern und ca. 300 Stunden Programm handelt es sich hierbei um eine große Klasse und ein langes Treffen. Es ist natürlich unmöglich mehr als ein paar Eindrücke oder Splitter wiederzugeben. Hier mal ein paar Thesen, die ich mehr als einmal gehört habe, unsortiert und ohne Bewertung:

  • Die jungen User wollen Informationen aus erster Hand und authentischen Content
  • Video, Video und nochmal Video
  • Paid Content funktioniert, langsam, oft in Form von Micropayment. Es muss einfach sein, aber es kommt
  • die Dinge brauchen ihre Zeit, um sich zu entwickeln
  • Wer nur schnell Kohle machen will oder »Rich and famous« werden will, wird wahrscheinlich scheitern
  • Authentizität, ein echtes Anliegen, Hingabe, Ausdauer und nicht zu Letzt harte Arbeit sind die Erfolgsfaktoren
  • das Internet ist in der Teenagerphase

Das passt vielleicht alles gar nicht zu den Vorurteilen über die Junge, Hippe, verspielte Szene. Was das alles für Auswirkungen auf die Versicherungsbranche hat, darüber werde ich die nächsten Tage viel nachdenken. Wenn ich zu irgendwelchen sinnvollen Schlüssen komme, werde ich hier davon berichten.

Was mich in jedem Fall begeistert, ist die Initiative www.tincon.org, ein Teenage-Internetwork. Eine Konferenz für Jugendliche mit einem positiven Approach zum Thema Internet und neue Medien. Auch wenn es uns Deutschen manchmal schwer fällt: man kann hier durch aus viele Chancen sehen und das Thema gemeinsam mit den Kids angehen, statt immer nur vor Risiken und Gefahren zu warnen.