30.12.2014

Kategorie(n): Aktuelles, Allgemein

frohes-neues-jahrEin bewegtes Jahr geht zu Ende. Das gilt für das Weltgeschehen im Allgemeinen wie für die Versicherungsbranche im Besonderen. Und irgendwie gibt es auch einen Zusammenhang zwischen dem, was rund um den Globus passiert und den Versicherungsthemen, die auf der Agenda stehen. Aber im Einzelnen und der Reihe nach, ein kleines Sammelsurium an Ereignissen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Regionale Unwetter, auch in Deutschland, das als klimatisch sehr gemäßigt gilt, nehmen diese Ereignisse in den letzten Jahren zu. Dieses Jahr hat es zum Beispiel die Region um Düsseldorf erwischt. Das hinterlässt vor allem Spuren in den Bilanzen von Kfz-, Gebäude und Hausratversicherern. Sind es Auswirkungen des Klimawandels? Durchaus möglich.
  • Über der Ukraine wird ein Passagier-Flugzeug abgeschossen, ein anderes verschwindet in Südostasien einfach vom Radar und wird bis heute vermisst. Großrisiken, deren Eintrittswahrscheinlich sehr gering ist. Wenn es passiert, dann geht der Schaden in die hunderte von Millionen Euros. Und die Versicherungen müssen bezahlen. Auch wenn die Geldleistungen keinen der Liebsten zurückbringen oder den Verlust kompensieren können. Geschuldet den zunehmenden internationalen Spannungen? Im Fall Ukraine ja, im Fall des vermissten Flugzeuges ist die Ursache komplett unklar.
  • Sony sagt die Premiere eines Films ab. Ursache sind ein Hackerangriff und die Angst vor Anschlägen auf Kinos, die den Film zeigen. Über Weihnachten legen Hacker die Online-Plattformen der großen Spielekonsolenbetreiber lahm. Kein Friede unterm Weihnachtsbaum. Neben wahrscheinlich tausenden enttäuschter Kinderherzen bleibt die Erkenntnis, dass Cyber-Risiken real sind und alle Firmen, aber auch Millionen von Verbrauchern treffen können.
  • Die Kriege kommen näher. Auf ganz verschiedene Arten und Weisen: Die Sanktionen gegen Russland, die Flüchtlinge, die Kämpfe an den Grenzen der Türkei. Plötzlich gewinnen Klauseln in den Versicherungsbedingungen zum Beispiel der Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung, dass der Versicherungsschutz eventuell nicht für Krisen- und Kriegsgebiete gilt, eine ungeahnte Relevanz. Wer hätte sich das vor zwei, drei Jahren vorstellen können. Tausende Fußballfans pilgerten in die Ukraine zur Fußball-EM.
  • Die deutsche Politik reanimiert die Rente mit 63. Wider jede Statistik, wider den demographischen Wandel, wider jedes bessere Wissen. Das kann man nur tragisch nennen. Denn die teuren Wahlgeschenke führen viele Fortschritte in der Sanierung der gesetzlichen Sozialsysteme ad absurdum. Es bleibt eigenverantwortliches Handeln.

Als Fazit bleibt also: Die Welt ist unsicherer und risikoreicher geworden. Und wenn man sich die Prognosen anschaut, dann wird sich daran in nächster Zeit auch nicht wesentlich etwas ändern. Umso wichtiger bleibt es sowohl für jeden einzelnen als auch für Firmen und Organisationen wichtig, ein maßgeschneidertes Risiko- und Vorsorgemanagement zu haben. Dabei unterstützen wir von Hoesch & Partner Sie gerne auch im Jahr 2015.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen sicheren und entspannten Start in ein gesundes und erfolgreiches 2015.
PS: Den nächsten Blogbeitrag gibt es am 7.1.2015