06.10.2014

Kategorie(n): Allgemein

rentner-geile-zeitWie beginnt Ihr Montagmorgen? Die Kinder müssen in die Schule, Sie müssen zur Arbeit, vielleicht noch eine Geschäftsreise, rechtzeitig zum Zug hetzen, mit den Gedanken sind Sie schon bei den ersten Fällen, die Sie auf dem Schreibtisch erwarten oder bei der Klassenarbeit, die Ihre Tochter heute schreibt. Die neue Rentnergeneration hat all das hinter sich. Sie ist gesund, unternehmungslustig und hat Geld – zumindest ein nicht unerheblicher Teil dieser Generation. Natürlich gibt es in der gleichen Altersgruppe auch Altersarmut, aber das soll heute nicht unser Thema sein.

Wenn diese Rentner sich beeilen müssen, dann ist es selbstgewählt: Weil Sie zum Golfdate müssen, der Fitnesskurs anfängt oder der Flieger zur nächsten Fernreise wartet. Die Generation, die direkt vom Krieg und seinen Nachwirkungen betroffen war, ist jetzt in Rente. Nun kommen die Babyboomer und Alt-68er dran. Die Welt hat einen sehr guten Artikel über Ihr Lebensgefühl und die gesellschaftlichen Konsequenzen publiziert.

Das Lebensgefühl: „Ich bin in der Dauererholung“, sagt Werner Marckmann, 61, Handelsschullehrer im zweiten Teil seiner Altersteilzeit. Die Welt schreibt über ihn als Surfer: „Schließlich beendet er seinen Tanz mit den Elementen und trägt sein Brett an Land. Die eine oder andere Spaziergängerin riskiert einen Blick. Athletische Figur, grün-braun leuchtende Augen in einem tiefbraunen Gesicht. Haare und Bart von der Sonne so gebleicht, dass sie beinahe weiß erscheinen. Oder sind sie es?“

Die gesellschaftlichen Konsequenzen in den nächsten 15 Jahren, wenn diese Generation in Ruhestand geht, werden unser Land extrem verändern: Aktuell sind 17 Millionen Menschen in Deutschland älter als 65, 2030 wird es ein Drittel sein. „Surfende Rentner, kitende Ruheständler, Snowboard-Omis und Mountainbike-Opas“ werden unser Straßenbild, die Meinungsbildung und das Wahlverhalten bestimmen. Statistisch gesehen hat ein 65jähriger noch knapp 21 Jahre Ruhestand vor sich. Das heißt, das will ganz anders geplant sein. Wer früher Familie hatte, körperlich ausgelaugt war und sich um das eigene Hab und Gut kümmerte war ausgelastet für die nächsten zehn Jahre. Das ist heute anders. Das Leben will inhaltlich und sinnstiftend gefüllt sein. Das ist einen eigenen Beitrag wert, der die nächsten Tage folgt.

Es will aber auch finanziell ganz anders geplant sein, da das eigene Geld für zwanzig bis dreißig Jahre reichen muss. Und es geht nicht nur darum, zu Hause zu sitzen, sondern Wohnmobil, Kreuzfahrten und Trendsports kosten richtig Geld. Das heißt die persönliche Burnrate ist deutlich höher als bei klassischen Freizeitbeschäftigen wie Schrebergarten, Kegelklub und Hund. Deshalb haben wir bei Hoesch & Partner speziell für diese Generation die Ruhestandsplanung entwickelt. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen entsprechenden Termin.

 

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