29.07.2014

Kategorie(n): Allgemein

BerufsunfähigkeitsversicherungDas Analysehaus Franke und Bornberg weist schon seit 2013 verstärkt darauf hin, dass die Entwicklung der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht in allen Marktbereichen im Sinne des Verbrauchers läuft. Viele Anbieter stürzen sich auf Akademiker und überbieten sich dort mit immer günstigeren Prämien. Berufe mit körperlichen Tätigkeiten oder stärkeren psychischen Belastungen bekommen entweder gar keinen Versicherungsschutz mehr oder zu absolut unattraktiven – d.h, sehr teuren – Konditionen. In den letzten Jahren konnte sich die Berufsunfähigkeitsversicherung noch gegen den rückläufigen Trend der Lebensversicherung positiv entwickeln. In 2013 war das Neugeschäft aber auch in der BU rückläufig.

Man kann also sagen, die GDV-Jahresstatistik bestätigt leider die skeptischen Prognosen. Dazu kommt, dass auch diejenigen, die eine BU-Rente haben, oft unterversichert sind: Im Durchschnitt beträgt die monatliche Berufsunfähigkeits-Rente 771 Euro im Monat. Böse Zungen behaupten, das entlaste bestenfalls die Sozialsysteme, da Sie gegen Sozialleistungen wie Hartz IV angerechnet werden. Das ist zynisch, aber nicht ganz falsch, denn BU-Renten von 500 EUR im Monat sind faktisch wirkungslos bezogen auf die Summe, die ein Kunde im Falle der Berufsunfähigkeit tatsächlich im Geldbeutel hat.

Deshalb braucht es weitere Konzept wie Grundfähigkeitsversicherung, Körperschutzpolicen oder Erwerbsunfähigkeitsrente , die zum einen günstiger sind, zum anderen auch für potenzielle Kunden mit Vorerkrankungen noch Versicherungsschutz bieten.

Die BU ist zudem nur die „halbe Wahrheit“, denn Sie bietet Ihrem Kunden Versicherungsschutz nur bis zum Rentenalter. Die „BU des Rentners“ – die Pflegeversicherung – wird vielfach tabuisiert oder ignoriert. Das wird auch an der Tatsache deutlich, dass nur etwa 111.000 Pflegerenten abgeschlossen wurden. Es macht also Sinn, sich hier in Ruhe und ausführlich zu informieren. Zumal die Beiträge aufgrund der bereits angekündigten Garantiezinssenkung zum 1.1.2015 um ca. 7% steigen werden. Wer noch in 2014 abschließt wird dadurch profitieren und kann über die Laufzeit einige hundert Euro sparen. Vereinbaren Sie einfach einen persönlichen Beratungstermin – online oder telefonisch: 069 – 71 70 7-540.