27.06.2014

Kategorie(n): Allgemein

altersvorsorge-die-zeitZum Wochenende ein ironischer Artikel aus der aktuellen ZEIT/Christ & Welt, der das Thema Altersvorsorge aus dem Blickwinkel eines Mittdreißigers launig, pointiert und mit einem gehörigen Schuss Selbstironie reflektiert. Denn eigentlich dachte der Autor, er hätte für das Alter vorgesorgt, nach dem Gespräch mit seinem Finanzberater stand er plötzlich vor sehr grundsätzlichen Fragen: „Wie will ich mit Mitte achtzig leben? Und wie mit Mitte dreißig?

Wie kam es dazu? Ganz einfach und unspektakulär: Der Finanzberater hat dem Kunden seine Versorgungslücke ausgerechnet, also was fehlt, um den Lebensstandard, den er sich aufgebaut hat, auch im Alter fortführen zu können. Angeblich müsst er dann zwei Drittel seines verfügbaren Einkommens auf die Seite legen. Wie realistisch dieses Szenario ist, kann der Leser nicht beurteilen, denn es werden keine konkreten Zahlen und Details der Planung genannt. Der Autor Rauol Löbbert kommt für sich – nachdem er noch ein bisschen über den ökonomischen Nutzen von Kindern philosophiert hat -jedenfalls zu folgendem Zwischenfazit: „Wie ökonomisch sinnvoll ist es, sich zwei Drittel seines Gehaltes abzupressen, um es im Alter so schlecht zu haben wie jetzt und dann auch noch alleine zu sein?“

Was macht man in einer solch ausweglosen Situation, wenn man sich zumindest gedanklich in einer Sackgasse verrannt hat? Genau, man läuft zu Mutti. Genau das hat der Autor gemacht, sein Mama besucht, die mit 60 in Rente gegangen ist, die weniger verdient hat als er und die mehr Rente bekommt als er wahrscheinlich jemals erreichen wird. Und jetzt bekommt sie auch noch Mütterrente, die sie eigentlich gar nicht will und die sie für eine Belastung der nachfolgenden Generationen hält. Da spürt Löbbert die ganze Last der Versorgungslücke, trotz Kaffee und Kuchen, trotz warmem Sonnenschein. Zu seinem eigenen Entsetzen kommen ihm Gedanken wie „Euch wird noch einmal die Bettpfanne vergoldet!“ Er schämt sich. So will er nicht sein.

Wie denken Sie darüber? Kennen Sie Ihre Versorgungslücke? Wenn Sie wissen wollen, wie der Löbbert sein Dilemma löst, können Sie hier den ganzen Artikel lesen. Wenn Sie Ihre eigene Versorgungslücke kennen und Ihre eigenen Lösungsstrategien entwickeln wollen, dann stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Beratungstermin. Kaffee und Kekse gibt es direkt dazu, da müssen Sie nicht hinterher zu Mami gehen.