02.06.2014

Kategorie(n): Allgemein

berufsunfaehigkeitsversicherungEine krasse These, die aber viele Unterstützer findet. Laut eines Artikels im Handelsblatt war das auch Konsens auf dem Satzungskonvent des Bund der Versicherten.

Hauptgrund für diese ungewohnte Einigkeit – auch Versicherungsmakler und -vermittler sehen das so – ist die Tatsache, dass Vater Staat nur eine Erwerbsminderungsrente zahlt, wenn eine Beinahe-Invalidität vorliegt und der Betroffene nur noch maximal drei Stunden am Tag arbeiten kann. Allerdings ist es selbst für diejenigen, die sich absichern wollen, manchmal gar nicht so einfach, den richtigen Schutz zu bekommen – und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Für manche Berufe – insbesonders mit körperlicher und psischer Belastung – ist der Versicherungsschutz in den letzten Jahren sehr teuer geworden.
  2. Sind bereits Vorerkrankungen vorhanden, lehnen viele Versicherer die Anträge ab oder verlangen sehr hohe Risikozuschläge.
  3. Es gibt unzählige Anbieter und Tarife, die Bedingungen sind komplex, für einen Laien kaum zu durchschauen. Da braucht es einen kompetenten Berater.

Im Handelsblatt wird mit dem Versicherungsberater Stefan Albers die Frage nach der perfekten Berufsunfähigkeitsversicherung erörtert. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Es sollten 80% des Nettoeinkommens abgesichert sein.
  • Die Versicherungsdauer sollte bis zum geplanten Renteneinritt gehen, sonst kann im Fall der Fälle eine Lücke entstehen, in der man kein Geld hat.
  • Die sogenannte abstrakte Verweisung sollte ausgeschlossen sein
  • Es sollte eine rückwirkende Leistung ab Beginn gezahlt werden
  • Einsteigertarife mit günstigen Beiträgen sind eine gute Option für Berufsanfänger
  • Eine Dynamikoption ist immer ratsam, um die Inflation auszugleichen
  • Eine Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos über die betriebliche Altersvorsorge kann ebenfalls sehr interessant sein.

Wer einen Vertrag hat und feststellt, dass die Bedingungen nicht so gut sind, muss sehr genau überlegen, wie er vorgeht, da ein Wechsel ab einem gewissen Alter teuer und ggf. auch aus gesundheitlichen Gründen schwierig wird. Wer feststellt, dass sein Vertrag nicht bis zum Renteneintritt abgeschlossen wurde, sondern zum Beispiel nur bis zum 60. Lebensjahr, der braucht eine Strategie, wie er diese Lücke schließt.

Egal ob Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben und diese überprüfen wollen oder auf der Suche nach dem passenden Versicherungsschutz sind, unsere Berater helfen Ihnen gerne weiter. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Beratungstermin.

 

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