07.03.2014

Kategorie(n): Allgemein

private-krankenversicherung-handelsblattMeist ist es ja so, dass man erschrickt, wenn man in die Zeitung oder auf ein Online-Portal schaut bei all den Krisen und Verbrechen, die es in der Welt gibt. Heute habe ich vor lauter positiver Überraschung meinen Augen nicht getraut, als ich auf Handelsblatt.com einen Artikel zur Krankenversicherung gelesen habe. Schon die Überschrift »privat schlägt gesetzlich« habe ich eher für einen Aprilscherz gehalten – wobei es dafür noch ein paar Tage zu früh ist.

Aber das bin ich vom Handelsblatt einfach nicht gewohnt im Zusammenhang mit Versicherungen, genauso wenig wie die überraschend ausgewogene und sachliche Berichterstattung im Artikel. Beispiele gefällig?

  • Die Beiträge der GKV sind in der Spitze schon wieder um 3% gestiegen, während sie in den meisten PKV-Tarifen stabil geblieben oder sogar gesunken sind.
  • Die privaten Versicherer haben ihre Hausaufgaben gemacht! Die Bedingungen optimiert und konkurrieren nicht mehr über den Preis, sondern bieten echte Mehrleistungen.
  • Im Moment geht es der GKV aufgrund der guten Konjunktur am Arbeitsmarkt finanziell gut, aber schon im nächsten Jahr sehen Experten wieder die Notwendigkeit zu Zusatzbeiträgen.

Das sind für Versicherungsmakler, die auf Qualität setzen, gute Spiele Nachrichten. Und diejenigen, die nur „billig, billig“ gepredigt und verkauft haben, bekommen zurecht Schwierigkeiten und sollen ruhig vom Markt verschwinden. Blöd ist es nur für die Kunden, die auf solche Makler gehört haben und nun vielleicht krank sind und in Tarifen mit unzureichender Absicherung festhängen.

Das Handelsblatt gibt noch sinnvolle Tipps für diejenigen, die einen Wechsel in die PKV erwägen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

  • Ein Wechsel sollte vom Wunsch nach besseren Leistungen motiviert sein! Denn bestimmte Entwicklungen, wie z.B. die Alterung der Bevölkerung wird beide Systeme gleichermaßen betreffen und zu höheren Beiträgen führen.
  • Die eigene Lebensplanung sollte immer mit berücksichtigt werden: Wer sich zwei oder drei Kinder wünscht, für den kann die private Krankenversicherung ein teurer Spaß werden! Da kann die GKV plus eine gute Zusatzversicherung die bessere Lösung sein.
  • Achten sie bei der Anbieterauswahl nicht nur auf den Monatsbeitrag. Zwar haben sich viele Versicherer aus dem sogenannten Billigsegment zurückgezogen, aber es gibt z.B. noch Tarife mit hohen Selbstbehalten, die die reine Preisbetrachtung verzerren.

Wenn Sie also einen Wechsel in die Private Krankenversicherung in Erwägung ziehen, dann lade ich Sie herzlich ein, ein Gespräch mit einem unserer Consultants zu führen. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Termin. Gemeinsam können Sie dann erörtern, ob die PKV eine Alternative für Sie ist und welcher Tarif zu Ihnen passt.

Eine Anmerkung sei mir noch zu Handelsblatt.com erlaubt: Im Artikel heißt es richtigerweise, dass es bei einem Wechsel in die PKV nicht nur auf den Preis ankommen soll und es wird ein Makler zitiert, der Stolz berichtet, dass er keinen Vertrag mit weniger als 500 Euro Monatsbeitrag im Bestand hat. Gleichzeitig wird im Verlauf des Artikels mehrfach eine Anzeige eingeblendet mit dem Titel »PKV Selbstständige ab 59 €«. Nun ist mir wohl bewusst, dass es eine Trennung zwischen Anzeigen und Redaktion gibt, dennoch ist dieser Widerspruch eklatant und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass beim eigenen Profit die postulierten Qualitätsansprüche ein bisschen auf der Strecke bleiben. Schade.

 

Ein Gedanke zu „Lob für die Private Krankenversicherung“

  1. Mario sagt:

    Na für Beamte auf jeden Fall 😉 [Link von der Redaktion entfernt]

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