24.02.2014

Kategorie(n): Allgemein

euro-renteManchmal fragt man sich ja schon, was in Brüssel, Straßburg und sonstigen EU-Niederlassungen so zusammenreguliert und kommentiert wird. Und ich gebe es offen zu, dass ich öfter den Kopf schüttle als dass ich nicke, wenn es um Verlautbarungen der EU-Administration geht. Umso erfreulicher, was es am Wochenende zu lesen gab. Lassen wir den Herrn Kommissar selbst zu Wort kommen:

„Für das Zurückdrehen der Rentenreform fallen mir keine überzeugenden ökonomischen Argumente ein, vor allem nicht vor dem Hintergrund einer stark alternden Gesellschaft“, sagte Rehn der „Wirtschaftswoche“. Vielmehr würden die Beschlüsse der Koalition in Berlin „negative Auswirkungen auf die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen haben“.

Das ist mal eine klare Position, die auch eine gewisse politische Sprengkraft hat, und laut Rehn soll es nicht nur bei klaren Ansagen bleiben, sondern es sollen auch Taten folgen. Angeblich wird sogar geprüft, ob die EU ein Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Rentenbeschlüsse einleiten wird. Das ist noch sehr vage und es ist auch noch nicht klar worauf sich dieses Verfahren beziehen soll, aber jedenfalls scheint es so zu sein, dass es Brüssel ernst meint.

Das ist auch gut so, denn er Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer bringt es gegenüber der Wirtschaftswoche auf den Punkt. „Das ist für mich ein klarer Fall von politischer Realitätsverweigerung!“ Besser kann man es nicht zusammenfassen, hoffen wir, dass es auch beim letzten GroKo-Klientel-Politiker noch ankommt.

Wenn Sie nichts von Realitätsverweigerung halten, dann lade ich Sie ein, eine persönliche Renten- bzw. Ruhestandsplanung zu machen. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Termin.