19.02.2014

Kategorie(n): Allgemein

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Die Olympischen Spiele werden auch immer mal wieder als Treffen der Jugend der Welt bezeichnet. Vielleicht ist das ein bisschen old school oder gar ein bisschen sentimental. Aber spannend ist auch, dass immer mehr 40plus im Fokus stehen und zwar nicht nur nach dem Motto „Dabei sein ist alles“, sondern mit dem Ziel – und dem Ergebnis – vorne dabei zu sein und Medaillen zu gewinnen. Beispiele gefällig?

  • Ole Einar Bjoerndalen: Der Norweger ist 40 und hat gleich im ersten Biathlonrennen die Goldmedaille gewonnen. Seine siebte. Er ist damit einer der erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten
  • Armin Zöggeler: Der Südtiroler ist ebenfalls 40 und hat im Rodeln Bronze gewonnen. Er ist damit der einzige Sportler, der bei sechs Olympischen Spielen nacheinander eine Medaille gewonnen hat
  • Alexander Subkow: Der Russe war schon als Politiker aktiv und war jetzt die große Hoffnung der Russen auf eine Medaille als Bobfahrer
  • Jaromir Jagr: Der diese Woche 42 gewordene Tscheche hat in der laufenden Saison der nordamerikanische Eishockeyliga NHL einige Meilensteine erreicht und möchte auch diesmal aufs Treppchen

Nun will ich nicht zu viel in diese Beispiele hineininterpretieren, aber ein paar interessante Beobachtungen lassen sich vielleicht doch machen:

  • Diese Sportler leben sicher sehr bewusst und achten auf Ihren Körper, sie bringen viele Opfer, dass sie bis in ein solches Alter derartige Höchstleistungen vollbringen können. Und sicher gibt es auch Unterschiede. Ein Langläufer beeindruckt mich als Laie mehr als ein Bobfahrer, weil er subjektiv betrachtet körperlich mehr leistet.
  • Der medizinische Fortschritt spielt sicher eine große Rolle, denn Verletzungen und Zipperlein haben diese Sportler nach jahrezehntelanger Höchstbelastung alle. Aber man sieht eben auch, was in Folge dessen möglich ist
  • Vielleicht lässt sich auch ein Mentalitätswandel ablesen, denn vor einigen Jahren hätten Menschen um die 40 vielleicht gar nicht mehr versucht, solche Leistungen zu vollbringen, weil sie es schlicht selbst nicht für möglich gehalten hätten.

In jedem Fall können diese Einzelfälle ein Fingerzeig sein, welche Veränderungen aufgrund des demographischen Wandels unsere gesamte Gesellschaft erwartet. Sicher sind drei Dinge: Die Veränderung kommt langsam, grundlegend und unaufhaltsam. Das führt leider dazu, dass sie in vielen Bereichen verdrängt wird. Das ist nicht gut, da wertvolle Zeit verschenkt wird. Es bleibt eine spannende Aufgabe, diesen Wandel zu gestalten. Persönlich, in Unternehmen und Institutionen und als ganze Gesellschaft. Was Ihr persönliches Risiko- und Vorsorgemanagement anbetrifft, helfen wir Ihnen gerne dabei. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Termin.

 

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