06.01.2014

Kategorie(n): Allgemein

blog-060114

Am 6. Januar wird in der christlichen Tradition Epiphanias gefeiert, landläufig besser bekannt als die „Heiligen Drei Könige“, in manchen Bundesländern auch ein Feiertag. Diese Reise der Heiligen Drei Könige möchte ich zum Anlass nehmen, was bezüglich des Versicherungsschutzes zu beachten ist, wenn einer eine Reise tut… Natürlich reisen wir heute anders, aber es lassen sich doch einige amüsante und auch hilfreiche Analogien finden.

Krankenversicherung: Hier muss erstmal das Reiseziel geklärt werden – was für die Heiligen Drei Könige gar nicht so einfach gewesen sein dürfte, da sie ja nicht wussten, wohin der Stern sie führen wird. Grundsätzlich empfehlen wir immer den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung, da die Kosten relativ niedrig sind und es dann vor allem für gesetzlich Versicherte weniger Stress mit den Erstattungen gibt. Aber auch privat Versicherte können nicht automatisch davon ausgehen, dass alle Kosten im Ausland übernommen werden und sollten das im Vorfeld mit ihrem Versicherer klären.

Bei Reiseziel kann man grob vier Regionen unterscheiden:

  1. 
Die sogenannten westlichen Länder wie Europa, Kanada oder Australien
  2. Die USA, die aufgrund ihrer exorbitanten Krankenhauskosten immer gesondert betrachtet werden
  3. Gebiete wie Südamerika, Afrika oder Südostasien, die vor allem in ländlichen Gebieten über eine relativ schlechte medizinische Versorgung verfügen.
  4. Länder wie Syrien oder Afghanistan, die sich im Krieg befinden und in denen man deshalbmehr oder weniger nicht versicherbarist.

Bei allen Reisezielen sind zwei Dinge wichtig, die unbedingt eingeschlossen sein sollten: Assistance-Leistungen vor Ort und der Rücktransport. Bei einem Urlaub im Salzburgerland ist das kein Problem, da kann man sich verständigen und notfalls kann jemand vorbeikommen und einen abholen. Kritischer ist es, wenn man irgendwo auf dem Land hockt, die Sprache nicht kann und überhaupt unklar ist, wo der nächste Doktor oder das nächste Krankenhaus ist.

Gepäckversicherung: Normalerweise ist das ein Non-Event. Da die paar Klamotten, die man mit in den Urlaub schleppt, nicht zu einem Existenzbedrohenden Verlust führen. Anders sieht es bei irgendwelchen teuren Sportgeräten aus, die sollten ggf. gegen Beschädigung und Verlust versichert sein. Bei den Heiligen Drei Königen war es ein bisschen anders, da sie sehr wertvolles Gepäck dabei hatten. Das lässt sich am ehesten mit Schmuck vergleichen, der heute bisweilen auf Reisen mitgenommen wird. Das ist auch hinsichtlich der Versicherung

All-Risk-Police: Wer regelmäßig wertvollen Schmuck mit auf die Reise nimmt, der braucht schon eine sehr gute Hausratversicherung oder noch besser eine All-Risk-Police. Hier wird das Prinzip umgedreht: Es ist alles versichert, wenn es nicht explizit in den Bedingungen ausgeschlossen ist. Da kann dann zum Beispiel auch einfacher Verlust mitversichert sein.

Tierversicherung: In den üblichen Darstellungen werden Kamele als Reisemittel der Wahl dargestellt. Mangels aktuellem Bedarf in unseren europäischen Gefilden, habe ich nicht weiter recherchiert, was es kostet, ein Kamel zu versichern. Übertragen auf heute könnte eine Tierhalterhaftplichtversicherung für Pferdebesitzer in Frage kommen, genauso wie eine Tierkrankenversicherung. Oder wir übertragen den Bedarf auf das gängigste aller Transportmittel: das Auto. Mit unserem Online-Kfz-Vergleichsrechner kann man hier schön prüfen.

Also wenn Sie eine Reise planen, gehört nicht nur die richtige Kleidung und die richtigen Freizeitutensilien, sondern auch der richtige Versicherungsschutz ins Gepäck. In dem Sinne wünsche ich Ihnen gutes Gelingen bei der Urlaubsplanung für 2014 und vor allem „a save Trip“, egal welchem Stern Sie folgen.