02.01.2014

Kategorie(n): Allgemein

oli

Willkommen in 2014! Ich hoffe, Sie haben das neue Jahr gut angefangen und wünsche Ihnen dafür das Allerbeste. An so einem ersten Blog-Tag im Jahr will ich nicht wie meist über Versicherungen schreiben. Irgendwie hat das ja was von einem Neuanfangen, irgendwas Besonderes, beinahe Erhebendes? Geht es Ihnen auch so oder ist das zu pathetisches? Ich finde, man spürt den Zauber, der jedem Neubeginn inne wohnt. Daher auch die guten Vorsätze und der Wunsch, dass im neuen Jahr alles anders wird. Als worüber schreiben?

Die Millionen-Dollar-Frage hatten wir ja schon im Adventskalender. Die 100.000 EUR Frage möchte ich mir für morgen aufbewahren. Also nehme ich mal das Wohlfühlen, das wir uns alle wünschen. Denn letzte Woche hat mir unserer HR-Managerin Pia Leuchtenmüller einen Artikel über das neue Berufsbild des Feel-Good-Managers weitergeleitet. Nun ja, was ist das wieder für neumodisches Zeugs? Es gibt davon bis jetzt offiziell eine Handvoll in Deutschland und eine Akademie im konservativ-innovativen Stuttgart plant gar bereits eine Weiterbildung zum Feel-Good-Manager. Krass.

Was macht also so ein Feel-Good-Manager? Hier die Definition aus dem Zeit-Artikel: „Die Aufgaben der Feel-Good-Manager sind vielseitig, in erster Linie geht es immer darum, dafür zu sorgen, dass sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohlfühlen. Dafür kaufen sie Obst, organisieren gemeinsame Kochaktionen, bestellen Masseure, haben ein offenes Ohr für Probleme und versuchen in Konflikten zu vermitteln.“

Was soll man dazu sagen? Nun möchte ich am ersten Tag des Blog-Jahres nicht zu hart sein, aber ein paar Anmerkungen kann ich mir nicht verkneifen.

  • „..haben ein offenes Ohr für Probleme und versuchen in Konflikten zu vermitteln.“ Das sehe ich als ureigenste Aufgabe einer Führungskraft, gerne mit Unterstützung der Personalabteilung
  • „Obst und gemeinsame Kochaktionen“: Dagegen ist sich nichts einzuwenden, aber ist das nicht nur ein nettes ad-on?
  • „bestellen Masseure“: Das hatte ich schon mal in einer Company und das war nicht nur lustig, aber das ist vielleicht mal einen eigenen Artikel über ein vernünftiges Gesundheitsmanagement wert

Was mich dann noch grundsätzlich stört, ist , dass ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass hier wenig Selbstverantwortung im Spiel ist, sondern dass die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden an einen Dritten – in diesem Fall einen vom Arbeitgeber bezahlten Manager – delegiert wird. Mal abgesehen, dass Fragen nach Inhalten und Aufgabenstellungen des eigentlichen Jobs kaum noch eine Rolle zu spielen scheint.

Selbstverantwortung zu delegieren, mag ich im Leben im Allgemeinen nicht, im Job nicht und auch bei Fragen des persönlichen Risiko- und Vorsorgemanagements nicht.

Da ist überallschon ein bisschen Selbstverantwortung gefragt. Was Sie diesbezüglich mit Ihrem Leben und Ihrem Job machen? Da können wir von Hoesch & Partner wenig helfen – es sei denn Sie mögen sich bei uns bewerben. Was das Risiko- und Vorsorgemanagement anbetrifft, können Sie gerne online oder telefonisch einen Termin vereinbaren. Viele Kunden sagen uns, dass Sie sich nach einer solchen Analyse wesentlich besser fühlen, da Sie wissen, dass die Dinge nun geordnet sind.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.