13.12.2013

Kategorie(n): Allgemein

pandora-rente-mit-63Nachdem die Büchse der Pandora in der Rentenversicherung von der GroKo geöffnet wurde, ist nun die Diskussion in vollem Gange, hier einige Diskussionshappen:

  • Die Beamten wollen auch mit 63 aufhören. Ist klar, wahrscheinlich wegen Gleichbehandlung und so.
  • Die Rente mit 63 diskriminiere Frauen, da 80% derjenigen die von dieser Regelung profitieren würden, Männer seien. Jetzt sitzen da Mutti, Uschi vdL, Qietsche Nahles, Küstenbarbie Schwesig und dann passiert sowas. Eine frauendiskrimierendes Rentengesetz. Geht´s noch? Ja sitzen die da alle nur wegen der Quote oder ist das jetzt eine 20%-Frauenquote, weil immerhin 20% Frauen davon profitieren? Krass.
  • Die Regelung wäre Klientelpolitik der SPD, da diese Regelung auf den „Facharbeiteradel“ ausgerichtet wäre, der davon am meisten profitierte. Was es alles für Gesellschaftsgruppen in Deutschland gibt. Man lernt nie aus.

So ist das also. Jeder rechnet sich die Rentenwelt, so wie sie seiner politischen Agenda gefällt. Einzig bei den Kosten sind sich alle einig: So um die 5 Milliarden pro Jahr werden es wohl werden. Aber das kriegen wir schon irgendwie hin, zumindest „wenn alles normal läuft“, sagt Mutti. Was auch immer das heißt.

Bei den jungen Bundestagsabgeordneten gibt es ein bisschen Widerstand. Böse Zungen behaupten in Muttis Matriarchat wäre das schon als Aufstand zu bezeichnen. Und das Thema Generationengerechtigkeit ist sicher das relevanteste von allen, aber schafft es vielleicht gerade mal in die Top Ten der Diskussionsaspekte. Denn wenn die Politik solche rückwärtsgewandten Entscheidungen trifft, dann muss es irgendwann einer zahlen und das sind dann so Leute wie ich mit meinen paarundvierzig Lenzen und vor allem meine Kinder.

Ach ja und hat dann das ARD Magazin plusminus noch festgestellt, dass die in den Rentenbescheiden ausgewiesenen Angaben ja gar brutto Werte sind. Und dass die armen deutschen Rentnerlein davon dann ja noch Steuern und Krankenversicherungsbeiträge zahlen müssen. Als ob es je anders gewesen wäre. Wahrscheinlich muss sich der Rententräger jetzt noch den Vorwurf irreführender Information gefallen lassen, da er keinen fetten Hinweis auf dem Briefchen hat, dass der ausgewiesene Wert nicht brutto für netto ist. Das hat so ein bisschen was vom fehlenden Mikrowellenhinweis auf´s Hundefönen. Herzlich willkommen im Schlandland der mündigen Verbraucher.

Fazit: Es wird nicht besser werden. Und nur wer privat vorsorgt, hat eine Chance auf eine auskömmliche Rente im Alter. Ob Riester, Rürup oder private Rente – wir helfen Ihnen gerne weiter. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 75 40) einen persönlichen Beratungstermin. Wenn Sie bereit sind, während des Arbeitslebens mehr auf die Seite zu packen, können wir Ihre Rentenplanung sogar auf das Endalter 63 ausrichten. Aber das geht nicht auf Kosten anderer. Das müssen Sie selbst bezahlen. Aber es ist dann auch gerecht.