04.12.2013

Kategorie(n): Allgemein

kinderisicherheitsreportDer AXA -Kindersicherheitsreport (von Forsa im Auftrag von AXA erstellt) bringt es zu Tage: Eltern schätzen das Risiko, dem Ihre Kinder ausgesetzt sind, krass falsch ein. Der Straßenverkehr wird immer noch als Hauptgefahrenquelle gesehen. Das stimmt nicht mehr, denn die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Der AXA Kindersicherheitsreport wurde 2013 erstmals veröffentlicht und ist Teil der AXA Kindersicherheitsinitiative. Der Versicherungskonzern möchte über Prävention durch Aufklärung zu einem sicheren Aufwachsen von Kindern in Deutschland beitragen. Die Hauptgefahrenquelle ist der Haushalt, hier verunglücken bis zur Grundschule zehnmal mehr Kinder als im Straßenverkehr.

Das ist nicht überraschend, denn für den Straßenverkehr gibt es seit Jahren zahlreiche Initiativen zum Schutz der Kinder: Kindersitz, Fahrradhelm und Verkehrserziehung für Kinder. Solche Maßnahmen zeigen Wirkung. Im Haushalt sieht das anders aus. Da sind vor allem die Eltern gefordert und da passiert es schon mal, dass das kochende Wasser auf dem Herd steht und die Kinder in der Küche sind.

Was viele Eltern noch gar nicht als Gefahrenquelle für Ihre Kinder auf dem Schirm haben, ist das Internet. Bei Lehrern ist das schon ausgeprägter, die sehen das Internet als zunehmende Gefahrenquelle, beklagen aber gleichzeitig, dass es Eltern immer schwerer fällt, Kritik an ihren Kindern anzunehmen. Die Pädagogen bemängeln auch, dass die Eltern immer weniger auf die Umgangsformen ihrer Kinder achten. Ob das eine Gefahrenquelle ist, sei mal dahingestellt, aber es sicherlich eine bedauerliche Entwicklung.

Was können Eltern nun in Form von Versicherungsschutz tun, um ihre Kinder angesichts dieser Gefahrenlage adäquat abzusichern. Ich greife mal fünf Versicherungen heraus und erläutere kurz den Nutzen

Haftpflicht: Wer Kinder hat, braucht hier eine vernünftige Police, denn manchmal stellen ja auch die eigenen Kinder etwas an und dann ist es gut, wenn Versicherungsschutz besteht. Noch besser ist es, wenn der eigene Vertrag hilft, wenn die Kinder geschädigt werden und der Verursacher weder Police noch Geld hat, dann freut man sich über die Forderungsausfalldeckung, die bei einem Top-Vertrag sogar vorsätzlich begangene Schäden abdeckt!

Unfall: Wenn es zu schweren Unfällen kommt, die langwierige oder bleibende Schäden nach sich ziehen, dann hilft diese Versicherung die schlimmsten finanziellen Folgen zu lindern.

Internet-Rechtschutz: Facebook Mobbing oder eine unbedacht ausgeführte Bestellungen. Gefahren gibt es genug, gut wenn man sich juristischen Beistand holen kann.

Krankenversicherung: Wer gesetzlich versichert ist, der kann mit einer Krankenzusatzversicherung nicht nur ausgeschlagene Zähne besser ersetzen, sondern auch im Krankenhaus eine bessere Behandlung genießen.

Berufsunfähigkeitsversicherung: In letzter Zeit sind Tarife für Schüler auf den Markt gekommen, die eine Absicherung schon ab 10 Jahren ermöglichen, hier kann man auch mit kleinen Beiträgen zumindest den Gesundheitszustand „einfrieren“.

 

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