04.12.2013

Kategorie(n): Allgemein

adventskalender-04-2013Was ist eigentlich Erfolg?

Oder wann ist jemand erfolgreich? Schwer zu sagen. Wer erinnert sich noch an den Absturz von Tiger Woods? Er galt vielen als einer der erfolgreichsten Sportler überhaupt. Und dann? Affären, der Bruch seiner Ehe, die öffentliche Zurschaustellung, der Rückzug der Sponsoren, die Häme der Neider, die schon immer gewusst haben, dass der angebliche Saubermann auch nicht besser ist als die anderen.

Ist Tiger Woods nun erfolgreich oder nicht? Als Sportler sicherlich. Und als Mensch? Wer mag das beurteilen? Gablers Wirtschaftslexikon definiert Erfolg auf der Homepage wie folgt: „das i. d. R. in monetären Größen erfasste bzw. ausgedrückte Ergebnis des Wirtschaftens; ermittelt durch Erfolgsrechnung.“ Als Fachautor zu diesem Eintrag wird Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Weber genannt. Und liefert damit fast schon selbstredend die Begründung, warum Erfolg so eine schwierige Messgröße ist. Welche Assoziationen ruft der Begriff hervor? Das Paradigma, die Weltsicht der meisten Menschen verbindet „Erfolg“ mit schneller, höher, weiter; mit viel, mehr, am meisten; mit mein Haus, mein Boot, mein …

Aber darum geht es hier nicht, zumindest nicht nur. Ich für mich formuliere es so: Es geht um Lebenskunst. Denn es geht darum, ein selbstbestimmtes, sinnvolles, erfülltes Leben zu führen. Und das ist eine Kunst, die erlernt und geübt sein will. Aber der Reihe nach, bleiben wir erst mal beim Begriff Erfolg und ich gebe Dir einfach mal drei Fragen mit, um für Dich etwas über den Begriff Erfolg nachzudenken:

  1. Definiere für dich Erfolg!
  2. Welche erfolgreichen Menschen kennst du? Was haben sie vollbracht bzw. erreicht, dass du sie als erfolgreich einstufst?
  3. Wer oder was hat deine Sichtweise oder Definition von Erfolg beeinflusst? Wie kam dein Erfolgsparadigma zustande?