23.12.2013

Kategorie(n): Allgemein

adventskalender-23-2013Heute versuche ich mal die Fachlichkeit eines täglichen Blogbeitrags mit der Nachdenklichkeit des Adventsblogs zu verbinden. Die Überschrift ist keine Erfindung und auch kein schlechter Scherz über das deutsche Gesundheitswesen. Es ist die Realität in einem Missionskrankenhaus im Hochland von Peru. Vielleicht kann das ein paar Gedankenanstöße liefern, wenn es mal wieder um die Güte des deutschen Gesundheitssystems geht.

Das deutsche Ärztepaar Dres Martina und Klaus-Dieter John haben dort in den letzten zehn Jahren erstaunliches aufgebaut! Ein Krankenhaus für die Quechua-Indianer, finanziert ausschließlich durch Spenden, gibt es mitten im indianischen Niemandsland. Dafür haben die beiden Ärzte ihr westliches Leben aufgegeben und sind mit ihren drei Kindern in die Berge Perus gezogen.

Dass das Krankenhaus einen Nerv getroffen hat, zeigt folgender Auszug aus dem Informationsschreiben vom Diospi Suyana e.V., dem deutschen Trägerverein: »Der junge Mann am Eingang bittet mich um einen Arzttermin. Ich rate ihm am nächsten Tag um 5 Uhr in der Schlange zu stehen. aber er schüttelt nur den Kopf: »Heute morgen kam ich um 4 Uhr und war schon zu spät dran!« Viele Menschen in ganz Peru beten um zusätzliche Missionsärzte für das Hospital Diospi Suyana.«

Damit ist alles gesagt. Ich wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten im Kreise Ihrer Lieben. 

 

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