02.12.2013

Kategorie(n): Allgemein

adventskalender-02-2013Wir alle stimmen schnell zu, dass die digitale Medien viel Zeit in Anspruch nehmen und uns manchmal vom Wesentlichen oder sogar vom realen Leben abhalten. Wie abhängig man von etwas ist, merkt man oft erst, wenn man es nicht mehr hat. So ging es Abha Dawesar in New York während des Hurricans Sandy. Sie lebte in dem Teil der Stadt, der keinen Strom hatte. Und das wichtigste war: Eine Steckdose für das Smartphone zu finden. Am Netz zu sein, war mindestens so wichtig wie Essen, Trinken und Duschen. Denn in einer Krise stellen wir fest, was uns wirklich wichtig ist. Davon erzählt sie in einem zwölfminütigen TED-Talk. Sehen Sie selbst.


http://www.ted.com/talks/abha_dawesar_life_in_the_digital_now.html

Höre wie Du das „Jetzt“ zurückgewinnen kannst und warum Wahlmöglichkeiten zwar Freiheit bedeuten, aber doch nicht, wenn es nur um die Option um der Option willen geht. In Indien haben mehr Leute Zugang zu einem Smartphone als zu einer sauberen Toilette. Wir haben eine immer größere Kluft zwischen der Digitalen und der realen Welt. Was macht das mit uns? Wie leben wir mit zwei unterschiedlichen Zeitverläufen – online und offline –, die trotzdem parallel verlaufen, aber in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – Zeit ist etwas anderes als Daten. Gegen die Zeit kannst Du nicht ankämpfen. Eine Erfahrung, ein Erlebnis, ein realer Moment, braucht die Zeit, die er eben braucht. Und er braucht Aufmerksamkeit. Und Liebe. Und vielleicht ist heute Liebe gleich Aufmerksamkeit. Denn die Technologie fragmentiert die Zeit. Aber Du hast die Wahl, Dir Deine Zeit zurück zu nehmen.