01.11.2013

Kategorie(n): Allgemein

kfz-versicherung-wechselsaisonDas Tagesbriefing für die Versicherungsbranche berichtet, dass Vergleichsportale in der Kfz-Wechselsaison immer wichtiger werden. Laut einer Untersuchung von PWC „sind alle Assekuranzen fest davon überzeugt, dass die Wichtigkeit der Internetportale fürs Kfz-Geschäft in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen wird. 2013 werden voraussichtlich 1,5 Millionen Verträge über diese Portale abgeschlossen, 2010 waren es nur 600.000. Die Wachstumsraten sind also immer noch sehr beeindruckend oder wie soll man einen Zuwachs um 150% in 3 Jahren sonst bezeichnen? Wenn Sie hier selbst überprüfen wollen, ob und wie viel Sie durch einen Wechsel Ihrer Kfz-Versicherung sparen, dann nutzen Sie den Kfz-Online-Rechner von Hoesch & Partner.

Wenn wir ein bisschen über die aktuelle Kfz-Saison hinaus blicken und schauen, wo gehen die langfristigen Trends in dieser Sparte hin, dann lohnt es sich einen aktuellen Bericht des insurancejournals etwas genauer zu studieren. Hier die wichtigsten Fakten:

  • In der Überschrift findet sich die krasse Prophezeiung, dass Versicherungsschutz, der auf den tatsächlichen Fahrleistungen beruht, zum Standard wird.
  • 75% der amerikanischen Versicherer arbeiten an einem solchen Tarif, der auf telematischen Daten basiert; das wissen nicht viele, es ist aber auch keine Überraschung, denn die ersten Gehversuche wurden bereits vor 15 Jahren unternommen.
  • Diese telematischen Daten umfassen: Gefahrene Kilometer, Streckenverlauf, Beschleunigungsverhalten, Kurvenfahrverhalten, Bremsverhalten oder auch wann der Airbag ausgelöst wird. Aber in letzterem Fall gibt es eh meist eine Schadenmeldung.
  • Laut Bericht sind auch immer mehr Menschen bereit, diese Daten über ein entsprechendes Messgerät, das im Auto installiert sein muss, an den Versicherer zu übertragen, wenn dadurch ihr Versicherungsschutz günstiger wird. Und die Prognosen sind krass: bereits in fünf Jahren sollen 20% der Autos in den USA mit dieser Technik ausgerüstet sein.
  • Die Technik war seither ein echtes Hindernis für den praktischen Einsatz, da die Geräte, die ins Auto montiert werden müssen, nicht ganz billig sind. Dank der Verbreitung von Smartphones kann das nun kostengünstig über Apps geregelt werden.
  • Die Bereitschaft der Verbraucher, derartige Verträge abzuschließen, hängt stark vom zu erwartenden Rabatt ab: bei 5% sind 25% bereit, bei 10% ist es die Hälfte, bei 15% steigt die Zahl auf zwei Drittel.
  • Die größte Angst der Autofahrer? Dass die Versicherer etwas mit ihren Daten anstellen: weiterverkaufen, ihre Fahrtrouten speichern oder die Daten dazu nutzen im Schadenfall, Leistungen abzulehnen.

Es bleibt spannend zu sehen, wie die Akzeptanz für verbrauchsabhängige Tarife in Deutschland sein werden. Im Zeitalter von NSA wird es sicherlich nicht einfacher, diese Akzeptanz zu bekommen. In jedem Fall ist es noch ein weiter Weg und bis dahin tarifieren wir weiter in Abhängigkeit von voraussichtlich gefahrenen Kilometern, Bahncardbesitz oder Bausparer-Dasein. Wie gesagt am einfachsten geht das mit dem Kfz-Online-Rechner von Hoesch & Partner.

 

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