28.11.2013

Kategorie(n): Allgemein

groko-renteNun ist er also da, der Koalitionsvertrag! 17 Stunden haben sie verhandelt und in dieser Zeit allein für die Rente fast eine Milliarde pro Stunde ausgegeben. Zugegeben, so kann man das eigentlich nicht sagen. Aber das erschreckende ist, dass uns diese Summen bei all den Milliarden und Billionen mit denen üblicherweise so hantiert wird, gar nicht mehr erschrecken.

Nehmen wir das Thema Rente als Beispiel für die sinnvollen, weniger sinnvollen und sinnfreien Beschlüsse der GroKo:

Mindestrente: Soll für langjährige Beitragszahler ab 2017 kommen. Für Menschen, die trotz vieler Beitragsjahre nur Anspruch auf eine Kleinstrente haben, soll es eine sogenannte Solidarrente von 850 Euro im Monat geben. Das wollten sowohl CDU/CSU wie auch SPD. Kosten: Etwa eine Milliarde Euro pro Jahr. Nichts genaues weiß man nicht, da die Details noch nicht geklärt sind und in denen steckt bekanntlich der Teufel.

Mütterrente: Mit 6,6 Milliarden richtig teuer, aber unbestritten sinnvoll. Da Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, im Moment benachteiligt sind. Und angesichts der demographischen Entwicklung muss hier ein Zeichen gesetzt werden.

Erwerbsminderungsrenten: Hier hat sich der Staat vor einigen Jahren deutlich zurückgezogen Jetzt wird zurück gerudert. Da die genaue Ausgestaltung noch nicht klar ist fällt eine Beurteilung schwer. Kosten soll es ca. 800 Millionen im Jahr..

Rente mit 63: Der Knaller im schlechtesten Sinne. Wahrscheinlich ab Juli 2014 sollen diejenigen Arbeitnehmer, die 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben, mit 63 abschlagfrei in Rente gehen können. Das kostet so ca. 5 Milliarden pro Jahr. Einziger Lichtblick: der abschlagsfreie Renteneintritt soll schrittweise wieder auf 65 Jahre steigen, da ja das normale Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2029 schrittweise auf 67 angehoben wird.

Auch wenn hier ordentlich zusätzliches Geld aus der gesetzlichen Rentenversicherung an aktuelle und zukünftige Rentner ausgeschüttet werden soll, das befreit niemanden von der Notwendigkeit, privat vorzusorgen, Möglichkeiten gibt es genug, auch mit staatlicher Unterstützung: Riester oder Rürup. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Termin mit einem unserer Consultants.