25.10.2013

Kategorie(n): Allgemein

pensionsreform
Die DKM ist vorüber! Was bleibt? Es bleibt viel Arbeit, um die vielen gute Ideen zum Wohle unserer Kunden umzusetzen. Da freue ich mich drauf, denn das ist einfach motivierend, wenn man gleichgesinnte Menschen aus der Branche trifft, die etwas bewegen wollen. Es bleiben auch ein paar grundsätzliche Gedankenanstöße, die vielleicht nicht sofort zu operationalisieren sind, aber die – abseits der Hektik des Tagesgeschäftes – interessante Fragestellungen beleuchten. So zum Beispiel das Thema Altersvorsorge und die damit verbundene umfangreiche staatliche Förderung.

Vater Staat fördert die Altersvorsorge in neun verschiedenen Varianten! Krass überrascht? Das war ich auch, obwohl es bei genauerem Hinsehen keine Überraschung ist, aber man hat es einfach nicht auf dem Schirm, ich zumindest nicht. Da sind zu nennen: Riester-Rente (Zulagen und steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge), Rürup-Rente (Steuervorteile), Lebensversicherung (Halbeinkünfteverfahren), Rentenversicherung (Ertragsanteilbesteuerung) und die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (Steuervorteile und Sozialversicherungsfreiheit). Wer das als Förderdschungel bezeichnet, der erntet vielleicht nicht nur Widerspruch.

Und auch in der gesetzlichen Rentenversicherung wird ja indirekt gefördert: Zum Beispiel durch die Anrechnung von beitragsfreien Zeiten wie Ausbildung oder Erziehung. Aktuell prägen Themen wie drohende Altersarmut, die Mütterrente, die Versicherungspflicht für Selbstständige oder das Opting-Out-Verfahren in der betrieblichen Altersvorsorge die Diskussion. In gewisser Weise befindet sich die Politik in einem Dilemma. Es gehen – auf direktem und indirektem Wege – jedes Jahr Milliarden in die Förderung der Altersvorsorge. Trotzdem scheinen die Ziele nicht im entferntesten erreicht zu werden: Die Riester-Rente wird nur gebasht, Geringverdiener haben kein Geld für private Vorsorge und bekommen so auch keine Förderung, die Rürup-Rente ist kein Markterfolg. Nun bewegt sich die Politik von Motivation durch Förderung über sanften Druck hin zu eher verpflichtenden Vorgaben: Während das Opting-Out noch eher auf Psychologie setzt, dass Kunden eher mitmachen, wenn sie etwas abwählen müssen, und so mehr Leute die betriebliche Altersvorsorge nützen würden, geht es bei der Versicherungspflicht für Selbstständige – wie der Name schon sagt – um einen klaren Zwang.

Wie wir es auch drehen und wenden und welchen Namen wir dem Kind auch geben. Eins ist sehr wahrscheinlich und eins ist sicher:
Wahrscheinlich ist – zumindest für mich -, dass die neue Regierung diese Förderung in irgendeiner Form überarbeiten wird. 
Sicher ist, dass aufgrund der demographischen Entwicklung die Eigenversorgung gestärkt werden muss.

Und bei der Umsetzung der Eigenvorsorge kann die Versicherungsbranche eine gute und wichtige Rolle in der Kundenberatung wahrnehmen. Deshalb meine Einladung: Nutzen Sie die jahrzehntelange Kompetenz von Hoesch & Partner, vereinbaren sie einen persönlichen Termin zu Renten- oder Ruhestandsplanungonline oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540). Wir bahnen Ihnen den Weg durch den Förderdschungel zum optimalen Vorsorge-Mix.