10.10.2013

Kategorie(n): Allgemein

Ruhestandsplanung Altersvorsorge
Diese Aussage erhalte ich seit Jahren von meinen Kunden, wenn wir uns über das Thema „Rentenversicherung“ mit Blick auf die Auszahlung einer lebenslangen Rente unterhalten. Der ordentliche, gut gebildete deutsche Bundesbürger nimmt in solchen Fällen den Taschenrechner zur Hand und hat in kürzester Zeit errechnet, wie lange er leben müsste, um das Kapital zu Beginn der lebenslangen Rentenzahlung, aufgebraucht zu haben. Da kommt Man(n) oder Frau dann schnell auf ein Alter um die 80 bis 85 und da hört bei vielen Bürgern scheinbar die „Lebensphantasie“ auf.

Dabei ist nichts so ungewiss wie die Dauer des eigenen Lebens. Was passiert, wenn wir unsere eigene Lebensprognose unterschätzen und doch in das stattliche Alter eines Jopie Heesters kommen? Dann könnte eine der Standardfloskeln der Finanzdienstleistungsbranche greifen, dass am Ende des ersparten Vermögens noch zu viel Leben übrig ist – und so hart es klingt, dann könnte es passieren, dass der geschätzte „Lebenserwartungsunterschätzer“ nochmals einen Schnellkurs im Ausfüllen von Amtsformularen belegen muss, wenn er den Gang zum Sozialamt antritt. Leider nimmt die Lebenserwartung keine Rücksicht auf unseren Kontostand.

Neben der Fehleinschätzung der Lebenserwartung mag mein Kunde auch nicht das Verfügungsrecht über sein Kapital gänzlich an einen Versicherer abgeben, denn was ist, wenn er tatsächlich erkrankt und seine Lebenszeit nur kurz ist? In dem Fall möchte er in der Kürze seines Lebens noch etwas von seinem Kapital haben. In einer Rentenversicherung erscheint seinem Kunden das Geld für immer vom persönlichen Zugriff ausgeschlossen zu sein.

Diese Einschätzung kommt schlicht und einfach von der Tatsache, weil der Begriff „Rentenversicherung“ gedanklich immer noch sehr eng an die Deutsche Rentenversicherung gekoppelt ist. Das Vertrauen des Bundesbürgers in diese Form der staatlichen Altersvorsorge ist zu Recht eingeschränkt, denn anders als Herr Blüm immer behauptet hat, ist „die Rende nischt sischer“, zumindest nicht die staatliche.

Wie kann man denn nun diese Misere lösen? Wo bekommt denn nun mein Kunde die Sicherheit einer lebenslangen Rente, die zudem voll garantiert sein sollte? Denn was nützt eine Rentenaussage, die der Versicherer je nach Finanzlage nach unten korrigieren kann. Und wo behält der Kunde zudem gleichzeitig das jederzeitige Zugriffsrecht auf sein Kapital?

Es gibt eine Lösung, die aber bislang im deutschen Markt noch nicht so richtig angekommen ist. Vielleicht liegt es an dem für deutsche Zungen und Ohren unhandlichen Anlageform der „variable annuities“ oder am nötigen Verständnis für diese Produkte beim Kunden oder auch beim Berater. Einen ersten guten Überblick und eine Definition für diesen Begriff gibt es auf wikipedia.

Experte Ruhestandsplanung

Rainer Weber

Bankfachwirt, CFP

Direktor
Account Management

Tel. 069/71 70 7-131

 

Gerade dieses Produkt ist für die Menschen ab dem 50. Lebensjahr eine geniale Möglichkeit, den Ruhestand mit einem sinnvollen Werkzeug zu planen. In diesem Alter haben viele Kunden schon ein gewisses Kapital in verschiedenen Anlageformen angesammelt. Jetzt gilt es sich erneut mit dem Thema Ruhestand – der dann nicht mehr ganz so lange in der Zukunft liegt – zu beschäftigen und die Weichen richtig zu stellen. Es ist aber auch noch genügend Zeit, gegebenenfalls Korrekturen in der Planung vorzunehmen und Lücken zu schließen. Daher meine Einladung an Sie, zu einer persönlichen Ruhestandsplanung. Da können wir alle Aspekte von der Absicherung des Langlebigkeitsrisiko, über die Pflegebedürftigkeit bis zum Vererben besprechen. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Termin.

Foto: © sunabesyou – Fotolia.com

 

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