17.09.2013

Kategorie(n): Allgemein

familienabsicherung

Keine Sorge, hier kommt keine Luftnummer wie „PKV für 59 Euro“ oder „Abnehmen und soviel Essen wie Sie wollen“ sondern ein wirklich überlegenswerter Ansatz. In der täglichen Praxis passiert es immer wieder, dass wir nicht jeden Kundenwunsch erfüllen können. Existenzschutz über eine Berufsunfähigkeitsversicherung und bestmögliche Versorgung im Krankheitsfall wünscht sich jeder, aber in der Beratung stellt unsereins oft fest, dass diejenigen, die den Schutz am dringendsten benötigen, weil ihr Risiko, ihren Beruf nicht mehr ausüben zu können, am höchsten ist, sich diesen gar nicht leisten können.

Lassen Sie mich dies anhand eines Beispiels skizzieren: Ein Ehepaar – beide 30 und Nichtraucher – von Beruf Kfz-Mechaniker und Krankenschwester und zwei kleine Kinder wollen eben jene Risiken absichern. Meist bleibt es beim Wunsch, da die Beiträge es in sich haben: Die Berufsunfähigkeitsversicherung (1.000 Euro bis 65) kostet jeweils fast 60 Euro, die Krankenhauszusatzversicherung knapp die Hälfte, kommen die Kinder noch dazu – denn auch die Kleinen sollen im Krankheitsfall gut behandelt werden – sind fast 200 Euro Gesamtbeitrag fällig!

Bevor eine solche Familie gar keine Absicherung hat, empfiehlt sich ein Konzept, wie ich es kürzlich in einem Vermittler-Portal entdeckt habe. Es handelt sich um die Schwere-Krankheiten-Versicherung (SKV), über die Oliver Mack an dieser Stelle am 25.07. geschrieben hatte. Und zwar kann sich die oben beschriebene Familie so absichern, dass im Falle einer der 43 versicherten Krankheiten innerhalb der nächsten zwölf Jahre die Eltern jeweils 47.250 Euro, die Kinder 25.000 bekommen. Nach den zwölf Jahren kann der Versicherungsschutz mit dem neuen Eintrittsalter verlängert werden. Und das Ganze kostet 30 Euro, also ein Euro am Tag!

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Oft fragen mich Kunden, ob die SKV besser oder schlechter als die BU-Versicherung sei, worauf ich antworte „anders“. Denn hier bekommt man das Geld nach der Erkrankung und oft vor der BU, man kann also „mit dem Geld“ sein Leben umstellen und damit eine zweite Erkrankung verhindern.
Nachteilig ist hingegen, dass zwei der häufigsten BU-Ursachen, nämlich Bewegungsapparat und Psyche nicht in den 43 Krankheiten ausgeführt sind.

Für den Fall, dass jemand die knapp 47.000 Euro als etwas wenig ansieht: Die durchschnittliche Berufsunfähigkeit dauert viereinhalb Jahre und eben so lange würde das Geld reichen! Natürlich nicht bei denen, die überdurchschnittlich lange berufsunfähig sind und mir ist auch klar, dass zwölf Jahre nicht der ideale Absicherungszeitraum ist, aber man kann die Kunden ja auch fragen, ob mehr drin ist als ein Euro am Tag!

Interessant ist eine solche Absicherung natürlich auch für alle anderen Berufe, vor allem für diejenigen unter uns, die das Risiko einer schweren Krankheit für sich individuell höher einschätzen als das der Berufsunfähigkeit. Wie ein solches Angebot speziell für Sie aussieht, können Sie in einem Gespräch mit unseren Consultants erfahren. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Termin.

© Liddy Hansdottir – Fotolia.com

 

1 Kommentar

Die Sache mit den BUs und Kombiprodukten ist schon extrem verwirrend. Aber für 1 Euro am Tag ist das für eine Grundabsicherung schon zu überlegen.

Wenn ich das Produkt abgeschlossen hätte, dass mir ein „Berater“ vor Jahren nahegelegt hat, dann wären ich mittlerweile beim 5-fachen Satz. Jeden. Monat.