24.07.2013

Kategorie(n): Allgemein

Die britische Boulevardzeitung The Sun titelte „The Son“ ! Ganz Britannien ist im Ausnahmezustand und das royale Glücksgefühl ist kaum zu bändigen. Nun ist die Frage in der Überschrift eigentlich müßig, denn die Antwort ist so einfach: „keinen!“ Der kleine Mann, der sehr wahrscheinlich einmal den Thron besteigen wird, ist nach allem was man als royaler Laie beurteilen kann, nicht auf eine Versicherung angewiesen. Der königliche Hofstaat ist per Gesetz bestens alimentiert und wird auch im Falle von Unfällen und Schicksalsschlägen in der Lage sein, den Sohn von Kate & William entsprechend zu versorgen.

Für alle, die nicht mit solch royalen Privilegien ausgestattet sind, stellt sich die Frage bei Geburt eines Kindes: Was braucht denn die kleine Tochter oder der kleine Sohn sinnvoller Weise an Versicherungsschutz, um wohl behütet durch die ersten Jahre des Lebens zu kommen? Hier ein paar bürgerliche Antworten:

Krankenversicherung: Wer privat krankenversichert ist, muss den neuen Erdenbürger umgehend versichern, so dass eine Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung möglich ist. Wer gesetzlich versichert ist, für den empfiehlt sich der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung. Da sind dann Themen wie rooming-in im Krankenhaus, Heilpraktiker oder auch später die Zähne bestens abgesichert.

Unfall- oder Invaliditätsabsicherung: Auch wichtig, denn wenn etwas mit bleibenden Folgen passiert, dann sind die Auswirkungen langfristig und teuer. Ideal wenn der Vertrag noch eine Umwandlungsoption in eine Berufsunfähigkeitsabsicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung enthält.

Altersvorsorge: Das Kindergeld fließt und verschwindet irgendwie im allgemeinen Budget. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich von Anfang an monatlich 25 oder 50 EUR auf die Seite zu packen. Das kann ein erster Baustein zur Altersvorsorge sein, diese Summe kann aber auch ein finanzieller Beitrag für ein Studium bilden.

Neben der Frage, was ein kleines Menschlein selbst an Versicherungen braucht, stellt sich die Frage – und das ist mindestens genauso wichtig –, welche Versicherungen der Eltern überprüft oder neu abgeschlossen werden müssen.

Risikolebensversicherung: Das Thema wird immer gerne verdrängt und es ist auch nicht wirklich attraktiv, aber dennoch äußerst wichtig, denn beide Elternteile benötigen einen ausreichenden Todesfallschutz, so dass im Fall der Fälle wenigstens finanziell alles geordnet weiter geht.

Privathaftpflichtversicherung: In den ersten Monaten kann noch nicht viel passieren, aber sobald die lieben Kleinen mobil werden, sollte die Privathaftpflicht z.B. eine Klausel wegen deliktunfähiger Kinder enthalten. Auch der Verlust von Schlüsseln – gerne genommenes Kinderspielzeug – ist sinnvoll. Grundsätzlich empfiehlt es sich im Jahr vielleicht 30 bis 50 EUR mehr zu investieren, um hier einen Premiumschutz zu haben.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Auch hier ist eine Überprüfung nötig, vor allem hinsichtlich der Rentenhöhe, denn ein weiteres Familienmitglied bedeutet höhere laufende Kosten und die müssen auch im Falle der Berufsunfähigkeit abgesichert sein.

Und auch wenn Sie keinen Hofstaat an Nannys, Butlern und sonstigen Bediensteten um sich geschart haben, so können Sie es sich doch beim persönlichen Risiko- und Vorsorgemanagement für sich und Ihre Lieben ein bisschen einfacher machen, indem Sie sich mit Hoesch & Partner einen kompetenten Begleiter an die Seite holen, vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch (069 – 71 70 7 – 540) einen Termin. Wir werden alles dafür tun, dass Sie und Ihre Familie königlich versichert sind.

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