08.04.2013

Kategorie(n): Allgemein

Lebensstandard

Die Zeit (www.zeit.de) wird immer mutiger und wagt sich in der Serie über Gute Spiele Nachrichten diese Woche an die Frage, wie sich die Arbeitswelt zum positiven verändert hat. In einem kurzen Portrait einer Familie, die in der dritten Generation bei Audi arbeitet, werden bestimmte Entwicklungen dargestellt. Es würde den Rahmen sprengen, das im Detail zu erläutern. Aber einige statistische Erkenntnisse möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

  • In den 70er Jahren besaß nur jede zweite Familie ein Telefon, heute sind es nahezu 100%.
  • Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der Haushalte mit Spülmaschine von sieben auf 63%
  • 1973 war nur jeder Dritte Immobilienbesitzer, heute sind es die Hälfte der Menschen in Deutschland.
  • In den 70er Jahren gab es im Schnitt 23 Tage Urlaub im Jahr, heute sind es 30. Damit sind die Deutschen Urlaubsweltmeister.
  • Am deutlichsten wird die Verbesserung, wenn man die Arbeitsstunden ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung setzt: In den 70er Jahren waren 860 h pro Kopf nötig, um den damals noch geringeren Wohlstand zu erwirtschaften, in den 90er Jahren waren es 750 h, heute sind es nur noch 710 h.

Nun ist sicher in unserer Arbeitswelt nicht alles Gold was glänzt, aber insgesamt gab es in den letzten 40 Jahren viele positive Entwicklungen. Greifen wir mal ein heikles Thema heraus, das in den Medien im Moment sehr intensiv beschrieben wird: Burnout. Damit keine Missverständnisse entstehen: insbesondere die psychischen Belastungen haben in manchen Bereichen unserer Wirtschaft stark zugenommen. Dennoch sagt die Statistik folgendes: 2012 war bei Männern jede 500., bei Frauen jede 330. Krankschreibung aufgrund von Bunrnout. Experten der DAK sagen – Achtung ich zitiere: „Das Phänomen Burnout werde deutlich überschätzt.“ Über die wirklichen Risiken – nämlich Herzinfarkt und Rückenleiden – wird kaum berichtet, das ist irgendwie akzeptiert. Auch dass die Anzahl der Krankschreibungen insgesamt zurückgeht, scheint niemanden zu interessieren. Wie ich finde interessante Zahlen und interessante, positive Entwicklungen.

Aus Sicht eines Versicherungsmaklers ist dazu folgendes zu sagen:

  1. Unsere Arbeitskraft ist nach wie – und auch wenn wir als Nation betrachtet weniger arbeiten – uns wichtigstes Gut und sollte deswegen über eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden. Die Ursachen für Krankschreibungen gehen einher mit den Ursachen für Berufsunfähigkeit: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bewegungsapparat und psychische Erkrankungen. Also trifft es nicht nur körperlich tätige, sondern auch und gerade kaufmännisch angestellte und Akademiker.
  2. Weniger Arbeitszeit bedeutet mehr Freizeit: da braucht es eine Privathaftpflichtversicherung, die z.B. weltweite Geltung hat, damit die Urlaube abgesichert sind oder auch Sonderrisiken wie Surfen.

Ich wünsche Ihnen in jedem Fall eine nicht allzu stressige und trotzdem erfolgreiche Arbeitswoche.

Foto: © juniart – Fotolia.com

 

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