27.03.2013

Kategorie(n): Allgemein

Internet-KriminalitätHeute gibt es in der ARD unter dem Titel „Im Netz“ einen Themenabend zur Internet-Kriminalität. Wir alle haben schon einmal von Problemen bei Bestellungen in Online-Shops gehört, von geklauten Kreditkartendaten gelesen und  über den Klassiker geschmunzelt: Zertretene Blumen in den Vorgärten, zugemüllte Straßen, Kosten für den Polizeieinsatz… und das alles weil bei Facebook ein Häkchen zu viel oder zu wenig gesetzt wurde. Keine Absicht, reines Versehen, aber die Kosten und der Ärger sind trotzdem da.

Das alles sind Probleme, die uns Nutzung des Internets bereiten kann. Manches wie Stress mit der Rücksendung eines nicht-gefallenden T-Shirts für 19,90 ist ärgerlich, die Facebook-Geschichte kann auch mal existenziell werden. Und eine der Hauptschwierigkeiten ist, dass – zum Glück – wenige Leute damit Erfahrung haben, aber deswegen auch kaum jemand einen vernünftigen Rat geben kann. Was also tun. In dem Falle tue ich hier etwas, was ich sonst, hier selten bis nie tue: Ich rate jedem, insbesondere allen die Kinder haben oder die selbst viel im Netz unterwegs sind – sei es bei Facebook, Xing und You Tube oder bei Amazon, ebay und Zalando , eine Internet-Rechtschutz abzuschließen (normalerweise rate ich nur, sich zu informieren). Aber hier ist die Sachlage aus meiner Sicht so einfach und zwar aus zwei Gründen:

  1. Das Risiko ist da, im Besonderen bei Kindern.
  2. Das Preis-Leistungsverhältnis passt, aber dazu später mehr

Jetzt erst mal Informationen – denn die gibt es natürlich trotz der eindeutigen Empfehlung. Und bevor jemand fragt: Ja, ich habe auch so ein Ding abgeschlossen.

Also was ist bei der vielgepriesenen Internet-Rechtsschutz alles versichert.*

  1. Online-Shopping
    Wer schätz nicht die Möglichkeit, gemütlich vom Sofa aus einzukaufen, 24/7 und in wenigen Tagen – manchmal schon am nächsten – werden die Einkäufe geliefert. Aber wenn bei den Internet-Einkäufen oder bei den Online-Reisebuchungen mal was schief läuft, erhalten Sie juristischen Beistand. Die berüchtigten Abofallen sind ebenfalls eingeschlossen.
  2. Datenklau
    Ihr persönlichen Daten sind sensibel und bedürfen eines besonderen Schutzes auch und gerade im Internet. Egal ob Passwörter, Kreditkarten – oder Kontonummer, das darf nicht in falsche Hände geraten. Und wenn es doch mal passiert und zum Beispiel jemand in Ihrem Namen mit Ihrer Kreditkarte bezahlt, ist es gut anwaltlichen Beistand zu haben.
  3. Urheberrecht
    Hier passieren die meisten Verstöße, die gar nicht bemerkt werden. Copy and paste machen es möglich, mit zwei, drei Klicks ist ein Bild oder ein Text kopiert. Wo übertreten Sie die feine Linie zwischen der Teilen-Funktionen und der Urheberrechtsverletzung. Und was, wenn die lieben Kleinen Filme und Musik sharen, aber genau genommen „klauen“. Auch hier ist es gut, wenn einem ein Anwalt zur Seite steht.
  4. Ihre Netz-Reputation
    Es ist durchaus Sinnvoll, sich regelmäßig selbst zu googeln. Was machen Sie, wenn Sie dort Einträge finden, die Ihnen nicht gefallen. Ich erinnere nur an die Diskussion um Bettina Wulff. Gut wenn man dann auf einen Profi zurückgreifen kann, der einem hilft, die Verursacher zu finden und im Idealfall die Daten zu löschen.

Und nun noch die zweite entscheidende Frage: Was kostet der Spaß?
Für Familien: Für 9,90 Euro* im Monat ist die ganze Familie versichert.
Für Singles (mit oder ohne Kinder)  8,42 Euro* im Monat.
Gezahlt werden bis zu 100.000 Euro pro Rechtsschutzfall, ohne Wartezeit, ohne Selbstbeteiligung.*

So jetzt ist fast alles gesagt. Mir ist es die zehn Euro im Monat wert (das sind zwei Schachteln Zigaretten oder vier Bier oder zwei bis drei Starbucks-Cappucinos). Das sogenannte Kleingedruckte steht unter „*“ gleich am Ende des Textes – das erste Mal, dass ich im Blog Kleingedrucktes brauche! Alles weitere – inklusive der Möglichkeit einen solchen Vertrag abzuschließen– gibt es mit einem weiteren Klick.

In diesem Sinne wünsche ich weiterhin ein unterhaltsames, erfolgreiches und sicheres Surfvergnügen.

*)  Die gemachten Angaben  enthalten nicht alle gesetzlich erforderlichen Vertragsinformationen und Hinweise. Maßgeblich sind daher die jeweiligen individuellen Angebotsberechnungen der ARAG Rechtschutzversicherung. Diese Empfehlung ersetzt keine persönliche  Kundeninformation. Vor Abschluss einer Versicherung müssen immer zuerst die gesetzlich vorgeschriebenen Kundeninformationen inkl. Versicherungsbedingungen ausgehändigt werden Die genannten Beiträge sind inklusive Versicherungssteuer und Ratenzahlungszuschlag für monatliche Zahlweise.

Foto: © Sergey Nivens – Fotolia.com

 

2 Gedanken zu „Eine Rechtschutzversicherung speziell für Internet-Risiken“

  1. Ich hatte zuvor den Internetrechtschutz der DAS und bin jetzt einer der ersten Kunden der ARAG mit dem web@ktiv Tarif gewesen. Ja gerade ich oute mich auch 🙂 Ich kann jedem nur empfehlen sich damit auseinander zusetzen und nicht am falschen Ende zu sparen. Das Thema wird in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen….Trotzdem gilt: ich wünsche jedem, dass er den Streß nicht hat und wenn zumindest gut abgesichert ist. Richtiger Versicherungsschutz und unabhängige Beratung wie bei einem Versicherungsmakler wie z.B. Hoesch & Partner sind Existenz sichernd! Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

  2. Steffen Otte sagt:

    Fein, dass wir einen in den sozialen Medien so aktiven Fürsprecher haben. Das Produkt ist keines, womit viel Geld zu verdienen ist, aber es liegt uns trotzdem am Herzen, besonders Eltern, aber auch alle anderen im Web aktiven, für das Thema zu sensibilisieren. Danke für den Kommentar.

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