08.03.2013

Kategorie(n): Allgemein

Frage eines Bewerbers im gestrigen Bewerbungsgespräch: „Ich habe mir Ihre Homepage angesehen, gefällt mir gut. Die Bewertungen von Kunden und Mitarbeitern/Bewerbern sind überwiegend gut mit ein paar Ausnahmen. Aber es scheint so, dass es doch ein gewisse Fluktuation gibt.“

Ich mag solche Fragen. Ehrlich. Mitarbeiter, die konstruktiv auch und gerade die schwierigen Themen ansprechen sind mir die liebsten. Heute übrigens ein guter Artikel zu dem Thema auf Welt online (Ehrliche Kritik am Chef schützt die Firma vor Fehlern). Hier meine Antwort auf die Frage in Stichworten:

  • Wir sind eine Vertriebsgesellschaft und wir werden immer eine gewisse Fluktuation haben
  • Wir arbeiten hart daran (aufwändiges Auswahlverfahren, intensive Einarbeitung, Terminbegleitung), dass neue Mitarbeiter bei Hoesch & Partner erfolgreich sein können.
  • Unsere Belegschaft ist in einem Alter (Schwerpunkt 25 bis 45) in der ein Wechsel auch mal normal ist. Meist ist das bedauerlich, wenn ein Mitarbeiter geht, aber wir können trotzdem Freunde bleiben.

Das war für den Bewerber eine befriedigende Antwort. Puuh. Zurück auf dem Weg an den Schreibtisch begegnet mir eine Kollegin, die den oben abgebildeten Button trägt: „I love my Job“. Natürlich – wieso eigentlich natürlich?!? – frage ich zuerst, ob das ironisch oder real ist. Es ist real (ich kenne die Kollegin seit über zehn Jahren, so dass mich eine andere Antwort auch sehr nachdenklich gestimmt hätte). Ich freue mich und denke bei mir: Klasse Tag, Job macht Spaß, nette Kollegen, coole Company. Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt, aber die Company, die Familie, den Platz suchen wir wohl alle noch – ich kenne jedenfalls keinen, der diese Form der Perfektion gefunden hat. Dennoch stimmen mich die vielen Personalgespräche, die ich in den letzten Wochen geführt habe zuversichtlich, dass wir auf einem guten Weg sind. Auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt und es noch viele Baustellen gibt.

Warum ist unser Image als Versicherungsbranche und insbesondere im Vertrieb so schlecht (wir streiten uns jedenfalls in fast allen Umfragen mit dem Autohändler um den letzten Platz)? Darüber mache ich mir andermal Gedanken, habe ja außer bloggen noch ein paar weitere Aufgaben auf dem Tisch. Wer noch ein bisschen zum Thema Image lesen will, dem sei ein spannender Blog-Post von einem R+V-Azubi empfohlen. Und wer sich selbst ein Bild von Hoesch & Partner als Arbeitgeber machen will, darf sich gerne bewerben – wir suchen immer gute Leute.

 

Ein Gedanke zu „Gestern im Bewerbungsgespräch oder Image und Offenheit in der Versicherungsbranche.“

  1. Hallo nach FRA!

    Kurz dazu passend die 33 ungeschriebenen Gesetze für Chefs. Lustig + wahr. Zur Offenheit des Bewerbers siehe die Regeln Nr. 4, 12 und 18. Herzlich Danke für diese Woche nach FRA und an alle Standorten und Menschen bei HP (tolle, würdige Abkürzung 🙂 ein Schönes Wochenende.

    Markus Rieksmeier
    Red. Das Tagesbriefing

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