06.03.2013

Kategorie(n): Allgemein

Heute mal ein richtig seriöser Artikel zu einem ernsthaften Problem, ich versuche ihn trotzdem unterhaltsam hinzukriegen. Es geht um das Thema Berufsunfähigkeit: In der Zwischenzeit ist es bei vielen Leuten angekommen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung nach der Privathaftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung ist. Auch Finanztest stuft die Berufsunfähigkeitsabsicherung als quasi unverzichtbar ein. Trotzdem haben,  je nachdem welcher Statistik man misstraut nur 20 – 25 Prozent der versicherbaren Zielgruppe eine entsprechende Absicherung und bei vielen ist sie definitiv zu niedrig.

Dennoch gibt es leider auch eine wachsende Zahl potenzieller Kunden, die sich gerne gegen das Berufsunfähigkeitsrisiko (es ist hoch, denn laut Statistik – sorry schon wieder – wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig) versichern wollen, es aber aufgrund von Vorerkrankungen nicht können.

Die unsichtbare Hand des Marktes richtet zwar nicht alles (Frag nach bei den Banken!), aber sie bringt im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung zumindest interessante Alternativen hervor, die auch und gerade für Menschen, die schon das eine oder andere Zipperlein haben, besonders interessant sind. Hier eine stichwortartige Sammlung an Produkten. Diese Aufzählung ersetzt keine persönliche Beratung, aber sie kann eine Idee vermitteln, welche Alternativen es gibt:

  • Grundfähigkeitsversicherung: Hier geht es nicht um den Beruf, sondern gezahlt wird, wenn bestimmte Fähigkeiten wie „gehen“ oder „sehen“ verloren gehen.
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Hier wird nicht auf die Ausübung eines bestimmten Berufes abgestellt, sondern es geht um die Fähigkeit, grundsätzlich noch einem Erwerb nachgehen zu können.
  • Dread Disease oder Schwere Krankheiten: Geleistet wird, wenn bestimmte definierte Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall auftreten, in der Regel gibt es eine einmalige Leistung.
  • Körperschutzpolice: Körper, Kopf, Kümmern, Krankheiten – Die 4 Ks, quasi eine Mischung aus Grundfähigkeiten und Schwerer Krankheit.
  • Berufsunfähigkeitsabsicherung mit eingeschränkter oder ohne Gesundheitsprüfung: Meist gibt es das für ausgewählte Berufsgruppen, begrenzt auf eine bestimmte monatliche Rente von z.B. 1.000 EUR. Wenn es passt: Die Königsalternative.
  • Unfallversicherung: Sicherlich die schlechteste aller Alternativen, da eben nur im Falle eines Unfalls gezahlt wird, aber besser als keine Absicherung.

Gemeinsam ist all diesen Alternativen, dass sie in der Regel eine weniger strenge Gesundheitsprüfung erfordern und/oder im Beitrag deutlich günstiger sind. Also wessen Krankenakte mehr als einen Ordner füllt, ist herzlich willkommen. Zaubern können unsere Consultants nicht und wir haben auch keinen Blankoscheck von den Versicherern, aber wir tun alles, um die optimale Absicherung unserer Kunden sicherzustellen. Fordern Sie einfach kostenlos und unverbindlich ein Angebot an.

Foto: © El Gaucho – Fotolia.com

 

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