27.02.2013

Kategorie(n): Allgemein

Die Grippe-Welle rockt Deutschland. Je nach Informationsmedium und Region schwanken die Einschätzungen zwischen „Das könnte gefährlich werden und ist lästig“ bis hin zu „Das ist eine der schlimmsten Epidemien, die wir in den letzten Jahren in Deutschland hatten“. Sicher ist in jedem Fall, dass es keine Spaß ist und deshalb wird dieser Beitrag im Gegensatz zum letzten auch von großer Ernsthaftigkeit geprägt sein. Was also können wir hüstelnd und sniefend durch die Ereignisse der letzten Wochen lernen:

Verharmlosen geht gar nicht. Natürlich ist eine Grippe in der Regel kein großes Ding, sondern eine Erkrankung, die man sich halt ab und an mal einfängt und die einem gesunden Menschen meist nicht viel anhaben kann. Dennoch sollten gerade die ach so starken Männer darauf achten, wenn sie es erwischt hat, dass sie dann auch schön das Bettchen hüten. Eine Herzmuskel-Geschichte ist äußerst unlustig. Und auch das Volhusten und –niesen der Arbeitskollegen ist eine äußerst unappetitliche Angelegenheit. Zusammenfassend lässt sich sagen: der reife Umgang mit der Grippe ist gekennzeichnet von dem Eingestehen und Respektieren der eigenen physischen Grenzen ohne dabei in eine hypochondrische Wehleidigkeit zu verfallen.

Vorbeugen ist absolut sinnvoll. Nun muss nicht jeder immer und überall mit dem Sagrotan-Spray rumrennen. Das führt langfristig nur zu ekligen Resistenzen. Aber regelmäßiges Händewaschen, gesunde, vitaminreiche Ernährung, genügend Schlaf, die richtige Kleidung auf dem zugigen Bahnhof… man kann schon einiges tun, um das Grippe-Risiko zu senken.

Versichern kann man sich gegen die Grippe nicht. Aber man kann sicherlich mit der richtigen privaten Krankenversicherung, egal ob als Krankenvollversicherter  oder als gesetzlich Versicherter mit einer entsprechenden Krankenzusatzversicherung vielleicht von einem der folgenden Vorteile profitieren:

  • Wer alternative Behandlungsmethoden oder Heilpraktiker bevorzugt, bekommt pro Jahr eine bestimmte Anzahl an Besuchen bezahlt
  • Wer als Privatpatient zum Arzt muss, bekommt vielleicht schneller einen Termin und muss nicht so lange im Wartezimmer sitzen
  • Wer sich eine richtige Influenza fängt und ggf. sogar stationär ins Krankenhaus muss, hat das Privileg von Chefarztbehandlung und/oder Ein- bzw. Zwei-Bett-Zimmer

Also: Grippe ist kein Spaß, aber mit ein bisschen Vorbeugung und der richtigen Versicherung lässt sich gut damit leben.

Foto: © drubig-photo – Fotolia.com

 

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