18.10.2012

Kategorie(n): Allgemein

Als Antwort auf die Zuschussrente von Ursula von der Leyen und der Rolle rückwärts der SPD  haben 14 junge Abgeordnete von Union und FDP ein eigenes Rentenkonzept erarbeitet.
Unabhängig von den Inhalten ist es erst Mal gut, dass zu diesem Thema mehr kommt, das Thema bleibt somit auf der Agenda und das ist gut so… 

Nun zum Konzept der jungen Abgeordneten, dessen Ziel es ist, private Vorsorge für Geringverdiener attraktiver zu machen. Laut Medienberichten heißt es in diesem Papier „Wer privat vorgesorgt hat, der muss im Alter mehr Einkommen haben als die Grundsicherung und mehr als derjenige, der nicht vorgesorgt hat“. Eine klare Aussage, erst Mal schwierig Argumente dagegen zu finden. Dass es dennoch geht, beweisen Uschi und der DGB

  • Uschi sagt: „zu einseitig, weil es nur die private Vorsorge belohnt“
  • Laut DGB wäre ein Freibetrag für die Riester-Rente der falsche Ansatzpunkt, um Altersarmut zu vermeiden.

O.k. Uschi muss ja quasi dagegen sein und das Gefasel vom falschen Ansatzpunkt lassen wir einfach mal so stehen.

Was sagen die jungen Abgeordneten:  „Das Problem drohender Altersarmut darf nicht mit einem Griff in die Kasse der Beitragszahler gelöst werden, das ginge zulasten der Jüngeren“, sagte Carsten Linnemann. Deshalb schlagen Sie in ihrem Konzept einen anrechnungsfreien Freibetrag für private Vorsorge in der Grundsicherung vor. Aktuell wird praktisch jeder Euro aus der privaten Vorsorge auf die Grundsicherung von im Schnitt 688 Euro angerechnet. Laut Konzept sollen 100 Euro aus der privaten Altersvorsorge nicht angerechnet werden.

Da hat sich jemand Gemacht, setzt auf Selbstverantwortung und nicht wieder auf die Nummer Papa Staat wird es schon irgendwie richten. Das gefällt mir. Was von dem Konzept übrig bleibt, ist fraglich, aber jedenfalls gibt es jetzt ein Gegengewicht zu den reinen „mehr Staat, mehr Umverteilung und wir lassen die demographischen Realitäten mal außen vor“. Denn die Fakten sind nun mal wie sie sind und bevor ich mich wiederhole, verweise ich lieber auf den Blogbeitrag zur Rente mit 67.