26.04.2012

Kategorie(n): Allgemein

Leer und ausgebrannt. Dies sind exakt die Begriffe, die das englische Wort „Burn-Out“ beschreiben, wenn „nichts mehr geht“.

Ob Burn-Out allerdings als eine Krankheit beschrieben werden kann oder lediglich ein Befinden beschreibt, das in der Gesellschaft eher als scheinbar immer öfter eintretender Gemütszustand gesehen wird, ist oftmals strittig. Die Definitionen sind breit gefächert, das medizinische Verständnis oft detailliert beschrieben und das Thema an sich immer öfter in den Medien diskutiert.

Daraus ergeben sich natürlich Zweifel, inwieweit das Burn-Out Syndrom auch vom Arbeitgeber als Krankheitsbild verstanden wird.

Bei dem Burn-Out mangelt es dem Patienten an körperlichem Wohlbefinden und die Auswirkungen zeigen sich besonders in der Psyche.

Burn-Out tritt besonders häufig bei Menschen mit großer beruflicher Belastung und Stress auf und resultiert letztlich in Berufsunfähigkeit. Die Erkrankung entwickelt sich langsam und so fällt es oftmals schwer zu verstehen, ab wann der Beruf nicht mehr weiter ausgeführt werden kann, wann die Kräfte gänzlich am Ende sind und die geforderten Leistungen nicht mehr erbracht werden können.

Doch wie steht der Arbeitgeber dazu, wenn die Erkrankung oft auf unbefristete Dauer prognostiziert wird? Was tun, wenn neben all den sowieso schon bestehenden Belastungen nun auch noch finanzielle Sorgen den Alltag überschatten? Das finale Urteil der Berufsunfähigkeit belastet die Betroffen nun noch stärker. Gespräche mit dem Chef stehen bevor und nun stellt sich auch noch die Frage ob denn die Versicherung zahlt. Die Diagnose ist für beide Seiten unangenehm. Auch wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wurde ist fraglich inwieweit diese im Falle eines Burn-Outs greift. Nicht alle Policen zur Absicherung von Berufsunfähigkeit leisten in diesem Fall Schutz. Daher ist es von großer Wichtigkeit – gerade in herausfordernden beruflichen Positionen- frühzeitig zu überlegen, was eine Berufsunfähigkeitsversicherung individuell leisten sollte.

Schutz vor Berufsunfähigkeit im Allgemeinen ist oftmals nicht ausreichend, wenn es um „spezielle“ oder „untypische“ Erkrankungen, gerade im Bereich der Psyche, geht. Umso wichtiger ist es vor dem Abschluss einer solchen Versicherung sich persönlichen Rat einzuholen.

Was sind meine Ansprüche an eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Wo liegen die Risiken in meinem Job? Welche Krankheiten liegen in meiner Familie vor? Wozu neige ich, wenn es um mein körperliches und psychisches Wohlbefinden geht? Bin ich heute und zukünftig in der Lage Präventionsmaßnahmen einzuhalten?

Fragen, die vielleicht unschön und zu aktuellem Zeitpunkt noch vollkommen irrelevant erscheinen, können sich nach Jahren der Belastung auszahlen.

Doch was bringt mir die Erkenntnis über meine persönlichen Ansprüche an eine Berufsunfähigkeitsversicherung nun? Wo liegen die Tücken des heutigen Schutzes vor Berufsunfähigkeit? Die Vielzahl der verschiedenen Anbieter erschwert es einem die besten Policen für die individuellen Anforderungen ausfindig zu machen. Gerade dann erweist sich ein ehrliches Gespräch mit uns von Hoesch & Partner als besonders wertvoll. Wir wissen, wo Ihre  Ängste und Gefahren liegen und beraten Sie optimal wenn es darum geht Sie zu schützen und Sie nicht leer dastehen zu lassen.

So fühlen Sie sich perfekt vorbereitet auf die berufliche Zukunft – eine Belastung weniger. Die Sicherheit über einen Schutz vor Berufsunfähigkeit trägt bereits ein gutes Stück dazu bei, sich wenigstens um eine Sache weniger den Kopf zerbrechen zu müssen.

Lehnen Sie sich also zurück, entspannen Sie sich und genießen Sie es, die Sicherheit haben zu können, auch im Ernstfall eines Burn-Outs gut aufgehoben zu sein.

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