23.03.2012

Kategorie(n): Allgemein

Dieses Wochenende ist es wieder soweit: Uhrumstellung!

Vor? Zurück? Stunde mehr? Stunde weniger? Länger hell? Früher dunkel? Wie war das diesmal noch?! Wir bringen „Licht ins Dunkel“: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr um eine Stunde von 02:00 Uhr auf 03:00 Uhr vorgestellt! Somit „verlieren“ wir eine Stunde. Morgens kann es dann noch etwas dunkler sein als gewöhnlich. Dafür ist es abends länger hell, sodass wir die Sommerabende gänzlich genießen können. Soviel zu den Fakten.

Die Idee entstand 1973 aus der Ölkrise heraus mit dem Gedanken mehr vom Tageslicht auszuschöpfen und den Energieverbrauch dadurch zu senken. Eingeführt wurde die alljährliche Umstellung auf die Sommerzeit dann 1980. Ebenso wurde aus diesem Grund die Zeitumstellung in den Nachbarländern teilweise schon zuvor eingeführt, sodass Deutschland sich anpassen musste.

Energie wurde letztlich zwar keine gespart, die Uhrumstellung bleibt uns aber bis heute erhalten.

Gerade bei der Umstellung auf die Sommerzeit wird dieser Umstand von vielen Menschen allerdings als nervig und unnötig empfunden. Besonders für Menschen, deren „innere Uhr“ besonders laut tickt und die sich nur schwer an Änderungen gewöhnen können. Personen, die ihren Tagesablauf besonders intensiv takten und streng nach Uhrzeit leben, fällt es oft schwer mit der Zeitumstellung umzugehen. Durch das Wegfallen einer Stunde Schlaf, was bei vielen Menschen gleich ein Unwohlsein auslöst, erhöht sich der Stress zunehmend. Um den Tagesrhythmus anzupassen brauchen wir einige Tage oder gar Wochen. Auch wenn die ein oder anderen Symptome dafür sprechen: gesundheitliche Schäden sind nicht zu erwarten. Dennoch sollten besonders sensibel reagierende Menschen in dieser Anpassungsphase vorsichtig bei unfallträchtigen Aktivitäten sein und im schwerwiegenden Fall auch auf das Autofahren verzichten. Sobald sich der Körper dann wieder ausreichend erholt hat und die Konzentration vollständig zurück ist, steht Ihrer neu gewonnen Lebenslust nichts mehr im Wege.

Doch so schwer manch einem die Anpassung auch fällt: Da müssen wir alle durch! Ein Gutes hat die Sache ja: Immerhin erfolgt die Umstellung am Wochenende!
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