31.01.2012

Kategorie(n): Allgemein

So, oder so ähnlich scheint das Motto zu lauten, unter welches die Antidiskriminierungs-Stelle des Bundes (ADS) ihre „Arbeit“ stellt. Da scheint es auch wenig zufällig, dass diese sich ihr Kürzel „ADS“ mit einem neuzeitlichen Krankheitsbild, dem „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ (ebenfalls ADS), teilt.

Wie ADS-Leiterin Christine Lüders nun jüngst vor der Berliner Presse bekanntgab, ist man derzeit dabei, eine überparteiliche Kommission gegen Altersdiskriminierung, unter Vorsitz des früheren Bremer Bürgermeisters Dr. Henning Scherf, ins Leben zu rufen. Deren Ziel soll sein, die Potenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen. Also im Klartext heisst das eigentlich, wir sollen noch länger arbeiten. Und dabei geht man bei der ADS natürlich mit gutem Beispiel voran. Das wird zum einen daran deutlich, dass die 58-jährige Lüders, durch das weiterdelegieren Ihrer Arbeit an eine Kommission, die eigene (Arbeits-)kraft für den „Einsatz im Alter“ schont, zum anderen aber auch durch das Schaffen kreativer Stellen für ausrangierte Bürgermeister.

Zugegeben, nun könnte man meinen, ein solches Modell sei dem demografischen Wandel geschuldet und dies wäre ein adäquater Weg, dem zu begegnen. Die „Alten“ bleiben länger im Job und behalten so das Gefühl, gebraucht zu werden, frei nach der Devise – Wer rastet, der rostet!
Doch denkt man einen Schritt weiter wird klar, dass eine solche Maßnahme den demografischen Wandel vielmehr vorantreibt, anstatt seine Folgen einzudämmen.

Die Rechnung ist ganz einfach – je länger die älteren Arbeitnehmer i m Job verbleiben, desto länger blockieren sie dringend benötigte Arbeitsplätze für die Jüngeren. Denen fehlt es dann wiederum, angesichts  einer instabilen Arbeitsmarktlage an Perspektiven, was weiter dazu führt, dass immer weniger junge Menschen das Wagnis eingehen eine Familie zu gründen, wodurch in der Folge die Geburtenraten weiter sinken werden.

Was also als Antidiskriminierungs-Maßnahme gedacht ist, raubt letztlich den Älteren den wohlverdienten Ruhestand  und den Jüngeren die Perspektive – tolle Arbeit!

Und schliesslich gibt es heutzutage weitaus vielfältigere und schönere Möglichkeiten, seine Schaffenskraft und Agilität im Alter zu nutzen. So hat man im Alter endlich die Zeit, um Dinge zu tun, die während des langen Arbeitslebens zu kurz gekommen sind. Von schönen Reisen über interessante Hobbies, bis hin zum Studium im 3. Lebensalter, gibt es viele Wege sich auch im Alter noch selbst zu verwirklichen.

Damit Sie später, neben der Zeit, auch das nötige Kleingeld haben, um Ihre Wünsche und Träume zu verwirklichen, sollten Sie sich aber rechtzeitig um eine adäquate private Altersvorsorge kümmern. Wer sich beispielsweise jetzt für eine Riester-Rente entscheidet, kann so bereits mit jugendlichen 62 Jahren, steueroptimiert sein Geld abrufen.

Wir von Hoesch & Partner GmbH gönnen Ihnen Ihren Ruhestand und beraten Sie gerne, wenn es darum geht, den finanziellen Rahmen in Form einer soliden Altersvorsorge, dafür zu schaffen. Hierbei überlassen wir es selbstverständlich Ihnen, ob wir zu Ihnen kommen, Sie zu uns, oder wir sie erst einmal telefonisch beraten dürfen, unter 069 – 71 70 7-540.

Wir freuen uns auf Sie!

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